2010 kommt Frida Kahlo

Ausstellung

© VBK Wien

2010 kommt Frida Kahlo

Ein Baugerüst verdeckt derzeit die Fassade des BA Kunstforums in Wien. Der Museumsbetrieb ist durch die Renovierung bis auf eine Pause im Frühjahr/Sommer 2009 nicht beeinträchtigt. Auf dem Plan stehen große Namen: Im November startet eine Georges-Braque-Schau. Direktorin Ingried Brugger kündigt eine „Neuentdeckung dieses großen Pioniers der Malerei“ an. „Die Gesamtretrospektive soll ihn von Picasso loskoppeln und ihn als Schlüsselfigur der Moderne zeigen.“ Zur Wiedereröffnung im September 2009 widmet man sich dem Stilleben in Beispielen vom 16. Jahrhundert bis heute.

Kahlo
Auf eine Ausstellung des bisher in Westeuropa unbekannten Malers Iwan Konstantinowich Aiwasowsky (2010) folgt „die wahrscheinlich größte Frida-Kahlo-Retrospektive, die je außerhalb Mexikos gezeigt wurde“, kündigt Brugger stolz an. Für die Schau (September bis Dezember 2010) ist man auf der Suche nach unentdeckten Werken Kahlos. Man strebt an, 80 Gemälde und 30 Zeichnungen zu zeigen. Für 2011 ist eine ­Pierre-Bonnard-Schau geplant. Noch vor all diesen Malereihöhepunkten zeigt man im Kunstforum, das zuletzt unter mangelndem ­Besucherinteresse litt, ab 11. September 2008 die hauseigene Fotosammlung.

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