Donauinselfest - 3 Mio. Besucher

Voller Erfolg

© Pauty

Donauinselfest - 3 Mio. Besucher

Keine Schlechtwetterfront, keine gröberen Zwischenfälle - stattdessen viel Programm und begeisterte Festgäste. Das ist die Bilanz des 27. Wiener Donauinselfest, das am Sonntag, 27.6., zu Ende gegangen ist. Insgesamt wurden 3 Mio. Besucher an allen drei Tagen gezählt. Am Finaltag des Drei-Tages-Spektakels waren viele Familien zu Gast, genauso wie Bundeskanzler Werner Faymann (S). Highlight war der Auftritt des New Yorker Folk-Barden Adam Green.

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Adam Green umjubelt
Und es war ein umjubeltes Konzert: Kommunikativ und ein klein wenig durchgeknallt, so präsentierte sich der Sänger seinem Publikum. Wobei das Gerücht, Green würde sich nackt ausziehen, nur zum Teil bestätigt wurde. Er gönnte den Fans aber zumindest einen Ausblick auf seinen nackten Oberkörper. Wobei berühren erlaubt war: Das Bad in der Menge suchte er gerne und oft. Adam Green hatte seine großen Hits, also etwa "Emily", "Dance with me" oder "Jessica", genauso im Gepäck wie Stücke aus seinem aktuellen Album "Minor Love". Insgesamt wurde es dabei durchaus rockig. Adam allein mit Gitarre wurde nur kurz geboten. Zuvor hatte auf der FM4-Bühne bereits das deutsche Pop-Duo Stereo Total für gute Laune gesorgt, die Incredible Staggers für laute Musik.

Fendrich als Abschluss auf Festbühne
Weiters waren am Sonntag zu hören: Anna F., die Cinematics, die Curbs, Hot Chocolate, Alf Poier, Aura Dione, Culcha Candela, die Seer, die Dubliners - und natürlich Rainhard Fendrich. Die Austro-Pop-Legende war krönender Abschluss des Programms auf der großen Festbühne.

Friedlicher Verlauf
Die Inselparty verlief auch am Sonntag friedlich. Gröbere Zwischenfälle wurden nicht registriert, betonte der Veranstalter - die Wiener SPÖ. Der Chef der Sozialdemokraten, Kanzler Faymann, war am Sonntag übrigens persönlich erschienen. Wobei Wahlkampftöne trotz der nahende Wien-Wahl, die im Oktober stattfindet, eher kaum zu hören waren. Immerhin waren aber T-Shirts mit dem Bekenneraufdruck "Häupl passt mir" zu erstehen.

Nach(t)arbeit
Das Fest ist zu Ende - nur für einige dauert die Arbeit noch ein bisschen länger - zum Beispiel für die städtischen Abfallbeseitiger der Magistratsabteilung 48 (MA 48). Bis Ende der kommenden Woche wird noch geputzt. Doch auch während des Riesen-Events ist die Müllabfuhr aktiv.

300 Kubikmeter Müll
Die Reinigung startet jeweils bereits in den Nachtstunden (ab 4.00 Uhr, Anm.) und dauert bis Mittag. Rund 140 Mitarbeiter der MA 48, unterstützt von 49 Fahrzeugen und Geräten, darunter Groß- und Kleinkehrmaschinen, stehen an den Veranstaltungstagen im Einsatz. Bewährt haben sich auch Laubsauger. Insgesamt wird das Festgelände von rund 300 Kubikmetern Müll befreit. Allerdings liegt bei weitem nicht mehr so viel herum wie früher. Seit der flächendeckenden Umstellung auf waschbare Mehrwegbecher und der damit verbundenen Pfandregelung konnte das Abfallaufkommen laut Rathaus deutlich reduziert werden. Die umweltfreundlichen Trinkbehältnisse sind seit 2005 im Einsatz.

900 Mistkübel
Am gesamten Veranstaltungsgelände werden rund 900 Mistkübel in verschiedensten Größen aufgestellt. Zudem wird Altspeiseöl von den verschiedenen Gastronomieständen eingesammelt. Die Schlussreinigung findet - nach dem Abbau der Bühnen - erst Ende nächster Woche statt.

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