Die nächste Großausstellung: Klimt

Kunst

Die nächste Großausstellung: Klimt

Exakt hundert Jahre ist es her, dass eine der wegweisenden Ausstellungen der Wiener Moderne stattfand: die Kunstschau 1908. Größen wie Gustav Klimt, Carl Moll und Max Oppenheimer stellten ebenso aus wie das damalige Enfant terrible der Kunstszene, Oskar Kokoschka.

Im Unteren Belvedere wird die Kunstschau ab morgen wiederbelebt: Zahlreiche damalige Exponate werden gezeigt; mit Modellen, Fotos und Filmen soll ein Eindruck der Großausstellung vermittelt werden.

Alltag
„Wir präsentieren die Kunstschau aus heutiger Sicht“, sagt Belvedere-­Chefin Agnes Husslein zu ÖSTERREICH. „Ich finde spannend, dass sich der prägende Gedanke von damals, dass Kunst alle Bereiche des Alltags durchdringen solle, heute durchsetzt.“

Man habe akribisch erforscht, welche Werke 1908 gezeigt wurden, und Leihgaben aus aller Welt zusammengetragen. Aus dem eigenen Bestand kann das Belvedere etwa Klimts berühmten Kuss zeigen.

Visionär
Zudem verspricht Husslein einen neuen Blickwinkel auf Klimt: „Denn wen er für die Schau ausgesucht und wie er sich selbst ausgestellt hat, zeigt, wie viel Weitblick er hatte, welcher Visionär er war.“

„Klimt und die Kunstschau“: Unteres Belvedere. Eröffnung: Di., 30. 9. Ab 1. 10.: tgl. 10–18 Uhr.

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