Dieter Bohlen:

Pop-Giganten

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Dieter Bohlen: "Falco war mein großes Vorbild"

Bei den Erinnerungen an die persönliche Freundschaft zu Falco scheint Dieter Bohlen's Herz plötzlich wieder weich zu werden. Der als kühl und schroff verschriene Pop-Gigant, unlängst wieder mit DSDS in den Negativschlagzeilen, erinnert sich an seine letzte Begegnung mit den am 6. Februar 1998 in der dominikanischen Republik verstorbenen Star. Das Treffen soll in den Neunziger Jahren stattgefunden haben. Die Mischung der beiden erscheint zwar auf dem ersten Blick etwas ungewöhnlich, dennoch verband Sie ein kleines Geheimnis.

Falcos Karriereumschwung
Falcos Höhenflug der Achtziger Jahre mit Hits wie „Kommissar“ und „Amadeus“ brachte Österreichs größtem Musiker viel Geld, Ruhm und Ehre ein: Mit 24 Jahren war er Millionär und umjubelter Star, sowohl in Europa als auch in den Staaten. Doch im Zuge seines ausschweifenden Lebens verlor Falco sein Geld und auch viele seiner Freunde. Schließlich starb er als gebochener Mann, dessen Karriere zu dem Zeitpunkt schon ein Ende genommen hat.

Bohlens Begegnung mit dem Falken am Bahngleis
Laut einem Bericht der Bild soll Bohlen Falco in Wien getroffen haben, als der Deutsche gerade für "Blue System" ein Video in der österreichischen Hauptstadt drehte. Damals hat Falcos steiler Höhenflug schon längst ein drastisches Ende genommen haben, seine Karriere dümpelte, mangels erfolgloser Alben, vor sich hin.

Vorbild Falco
Für Bohlen war Falco immer eine Art Vorbild, ein Idol. Bis zu dem damaligen Zeitpunkt waren sie sich allerdings noch nicht über den Weg gelaufen. Während des Drehs soll es dann zu dem plötzlichen Treffen auf einem Bahngleis im Industrieviertel von Wien gekommen sein. Die Neugier auf den Falken war groß, das Gespräch zwischen den beiden Sängern, welche sich bis dato nur aus den Medien kannten, uferte schließlich aus.

Falco schüttete Bohlen sein Herz aus
Demnach soll Falco relativ spontan sein Leid geklagt haben: "Alle haben mich abgezockt und benutzt! Von der kompletten Kohle aus "Der Kommissar"‚ ist mir nicht ein müder Schilling geblieben. Auch die Weiber nehmen mich nur aus.‘ Ein weiteres Thema der brennenden Diskussion: „Die Madeln sehen in mir nur den Knecht, der das Geld ranschleppt. Ich bin viel zu gutgläubig. Ich gerate immer an die Falschen.“ Bohlen soll ihm darauf hin sogar angeboten haben, ein Lied gemeinsam zu produzieren, Falco rief aber nie in seinem Studio in Hamburg an...

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