Fürst der Bässe singt Verdi

Oper

Fürst der Bässe singt Verdi

Verdis visionäres Frühwerk Macbeth nach der letzten und blutigsten Tragödie Shakespeares erzählt vom schottischen Feldherrn Macbeth, der den König tötet, um selbst König zu werden. Dann ermordet er alle Zeugen seines Verbrechens, und schließlich wird er selbst getötet.

Blutrausch. Das 1847 in Florenz uraufgeführte Melodramma, das der Meister aus Busetto 1867 für Paris einer Revision unterzog, feiert morgen Premiere an der Wiener Staatsoper. Star der Produktion ist der italienische Fürst der Bässe Ferruccio Furlanetto, weltweit als Boris Godunow oder König Philipp in Don Carlo gefeiert, als Feldherr Banquo, der Macbeths Blutrausch zum Opfer fällt. „Banquo hat die berühmte Bass-Arie Studia il passo, o mio figlio zu singen“, sagt er. ??Ich mag die Rolle, sie ist Teil meines Künstlerlebens. Ich habe als Banquo unter Abbado und Strehler 1979 mein Scala-Debüt gegeben.“

Ochs. Und der Opernstar, der 1985 als Mozarts Figaro im Haus am Ring debütiert hatte: „Ich habe alle Rollen gesungen, die ich singen wollte, nur nicht den Ochs im Rosenkavalier. Der hat zu viel deutschen Text.“ Am 25. 10. ist Furlanetto als Gremin in Eugen Onegin zu erleben, am 24. 11. mit Schuberts Winterreise.

E. Hirschmann-Altinger

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