Neun Jahre Haft für Kunstmäzen Vilar

Veruntreuung

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Neun Jahre Haft für Kunstmäzen Vilar

Der international tätige Kunstmäzen Alberto Vilar ist wegen Veruntreuung von Investorengeldern zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Ein Richter verkündete das Strafmaß am Freitag (Ortzeit) in New York. Der gebürtige Kubaner war bereits im November 2008 wegen Investmentbetrugs, Urkundenfälschung und Geldwäsche für schuldig erklärt worden. Dem 69-Jährigen drohten bis zu 20 Jahre Haft für die Veruntreuung von 22 Millionen Dollar (16,1 Millionen Euro).

225 Millionen Dollar Spenden
"Sie haben das Kapital der Investoren so benutzt, als wäre es ihr eigenes. Dieses Verhalten kann nicht toleriert werden", sagte Richter Richard J. Sullivan laut "New York Times". Vilar war Sponsor unter anderem der Bayreuther und Salzburger Festspiele sowie der Staatsoper in Wien, des Festivals Baden-Baden, der Metropolitan Opera in New York und des Royal Opera House in London. Seine Spenden sollen sich weltweit auf rund 225 Millionen Dollar (knapp 180 Millionen Euro) belaufen haben.

Schon vor seiner Verhaftung im Jahr 2005 hatte es Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des Mäzens gegeben, da er vielfach Zahlungsversprechen nicht einhalten konnte.

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