So erfolgreich lief das Donauinselfest

Donauinselfest

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So erfolgreich lief das Donauinselfest

Erst am Sonntag Abend begann sich der Sommer durch den einsetzenden Regen am Donauinselfest von den WienerInnen und Wienern zu verabschieden. Ansonsten sorgten die fast durchgehend hochsommerlichen Temperaturen und das vielfältige musikalische Programm für einen fulminanten Ausklang des heurigen Sommers in Wien. Ein Grund für Harry Kopietz, "Vater des Donauinselfestes", sich die Entscheidung für den zukünftigen Termin des Donauinselfestes noch für einige Tage vorzubehalten. So sehe er es durchaus als Option, das beliebte Open-Air-Festival künftig im September über die Bühne gehen zu lassen. In diesem Fall könnte das neue "Feuerwerksfest", welches das heuer erstmals entfallene Feuerwerk am Donauinselfest würdig ersetzen soll, im Frühling angesetzt werden. Darüber solle aber erst in den nächsten Tagen entschieden werden, meinte Kopietz.

Austro-Pop-Höhepunkte
Was am Nachmittag bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 30 Grad noch chillig begann, fand seinen ersten Höhepunkt kurz mit dem Gig der Neuen Österreicher-Stars Luttenberger*Klug. Die beiden sympathischen Künstlerinnen aus der Steiermark begeisterten auf der Ö3-Bühne die Fans mit den Songs „Gefangen im Jetzt“, „Karma“ oder „Heut’ Nacht“. Bei der Ballade „Vergiss mich“ wurde es romantisch – die ersten Feuerzeuge blitzten auf.

Märchenprinz
Tausende Besucher pilgerten weiter zur Wien-Energie Fest-Bühne. honorigen Herren der EAV die Ehre. Und: Frontman Klaus Eberhartinger & Combo waren wie immer Garant für beste Partystimmung. Neben den Songs ihres aktuellen Albums „Amore XL“, wie „Amore“ oder der „Rindersong“, durften ihre alten Hits nicht fehlen. Mit küssender Hand erwiesen die „Märchenprinzen“ den Frauen ihre gewohnt ulkige Referenz.

ÖSTERREICH-Area
Die ÖSTERREICH-Life&Style-Area war zum Bersten voll. Top-DJs waren an den Turntables. Absolutes Highlight: Gigi D'Agostino. Als Geheimtipp rappten auf der Bank Austria FM4-Bühne „Mono & Nikitaman“. Später nahmen Bauchklang das Mikrofon in die Hand. Die Stimmkünstler brachten mit ihren fetten Beats – alles a capella – die Bühne zum Beben.

Die Top-Acts
Desöfteren hatten Insulaner die Qual der Wahl zwischen Deutsch-Rock und Austro-Pop. Denn auf der Ö3-Bühne setzten sich Wir sind Helden ein Denkmal. Nur 30 – freilich im Gedränge unendlich lange – Minuten später begrüßte die Nr.1 vom Wienerwald, Wolfgang Ambros, mit „Steh grod“ die mehr als 200.000 Fans vor der Wien Energie Fest-Bühne.

Tribute an Danzer
Unter tosendem Applaus erwies Ambros seinem im Vorjahr verstorbenen Musiker-Kollegen und guten Freund Georg Danzer die Ehre. Als absolute Premiere sang der Austro-Barde erstmals den „Hawelka“.

Anschließend sahen die Fans der EAV ein zweites Mal eine Fata morgana. Klaus Eberhartinger betrat als Überraschungsgast erneut die Bühne und gab gemeinsam mit Ambros die „Gailtalerin“ zum Besten.

Mit „Weiß wie Schnee“ verabschiedete sich der Austro-Star – vorerst! Die Fans waren außer sich, der Applaus endlos. Ambros bedankte sich bei den 200.000 Musikfreunden mit mehreren Zugaben – der Freitag wurde so zum unvergesslichen Erlebnis.

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