Streik an Mailänder Scala gefährdet Auftakt

Unstimmigkeiten

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Streik an Mailänder Scala gefährdet Auftakt

In Mailand droht ein Streik an der Scala die Saisonpremiere mit Verdis "Don Carlo" zu gefährden. Teile der Belegschaft des Opernhauses stellen sich dabei gegen einen neuen Arbeitsvertrag. Die drei letzten Vorstellungen von Franz Lehars "Die lustige Witwe" mussten bereits abgesagt werden. Und in Rom sind einige der beliebtesten Museen am Freitag wegen drohender Stellenstreichungen geschlossen geblieben.

Auch am Sonntagabend sollte sich der Vorhang des weltbekannten Opernhauses nicht heben. Ursprünglich hätte die letzte Aufführung von Franz Lehars "Die lustige Witwe" auf dem Programm gestanden. Im Streik steht eine kleine Gruppe von Musikern, die dem Aufruf der autonomen Gewerkschaft Fials in den Tarifstreit gefolgt ist. Die protestierenden Orchester- und Chormitglieder wollen auch am 7. Dezember nicht arbeiten.

Horror vor "geschlossenen Türen"
Dann würde nach 250 Jahren das "Undenkbare" geschehen: Ein "Sant'Ambrogio ohne Scala", kommentierte die Online- Ausgabe der Zeitung "Il Sole 24 Ore". Der Heilige Ambrosius ist Patron der Stadt Mailand und wird jedes Jahr am 7. Dezember gefeiert.

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