Verboten, umstritten, vergöttert Verboten, umstritten, vergöttert

Rap-Einlage

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Verboten, umstritten, vergöttert

„Ich komme mit Band und DJ und liefere mindestens 90 Stunden Hammer-Party.“ Donnerstag holt ÖSTERREICH den deutschen Skandal-Rapper Sido (Halt dein Maul) in das Wiener Planet Music im Gasometer. Seit vier Jahren aktiv, gilt Paul Würdig (so Sido bürgerlich), der sein Antlitz lange Zeit hinter einer kultigen Chrom-Maske versteckte („Ein cooles Markenzeichen, so wie das Make-up von Kiss“), spätestens seit seinem Nummer-eins-Album Ich und meine Maske als Vorreiter der deutschen Musikszene.

Hip-Hop-Jesus
„Ich bin der Jesus der deutschen Hip-Hop-Szene – denn ich muss immer für die Sünden der anderen Rapper gerade stehen“, klagt er im ÖSTERREICH-Interview. Steht Sido mit seinem Arschficksong seit Jahren am Index („Das war alles andere als Kalkül, denn ich verliere dadurch sehr viel Geld“), so sieht er dennoch Rap als die ehrlichste Musik-Form: „Rap-Texte sind menschlicher als Pop-Songs. Dort geht’s doch nur um Liebesfloskeln und solchen Mist. Rap hat einfach mehr Inhalt und ist deshalb hochwertiger.“ Trotzdem sieht er seinen Einsatz bei der Casting-Show Popstars nicht als Ausverkauf „Ich liebe solche Ausscheidungs-Shows, denn so ist das wahre Leben.“

Sido, Donnerstag, 4. 12., Planet Music im Gasometer, Tickets unter 01 96 0 96 888

Foto (c): Universal

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