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Wagner: Timbre der Unschuld

Wiener Staatsoper

Wagner: Timbre der Unschuld

Es gibt ein Glück“, steht auf einem Votivbild mit brennenden Herzen in Wagners Lohengrin. Andreas Homoki hat die romantische Oper vom gralsgesandten Schwanenritter, welcher der Herzogin Elsa von Brabant zu Hilfe eilt, aus dem flämischen Hochmittelalter in ein Tiroler Bergdorf im 19. Jahrhundert verlegt. Yannick Nézet-Séguin dirigiert die Partitur mit Feuer und Leidenschaft.

Der norddeutsche Heldentenor Klaus Florian Vogt ist ein knabenhafter, vollendet über seine helle, strahlende Stimme gebietender Lohengrin. Seine im Timbre der Unschuld gesungene Gralserzählung ist der Höhepunkt des Abends. Als Elsa irritiert Ricarda Merbeth mit schepperndem Vibrato. Toll sind Petra Lang, Tomasz Koniecz-ny und Günther Groissböck als Ortrud, Telramund und König Heinrich.

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