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"Wiener" als Retter der Osterfestspiele

Die Salzburger Osterfestspiele kommen nicht zur Ruhe. Ein Jahr nach den Skandalen rund um Dewitte sorgen die Berliner Philharmoniker für Empörung: Das Stammorchester des Osterfestivals geht, wie berichtet, 2013 nach Baden-Baden.

Da die Zeit drängt, sucht nun der neue Festival-Boss Peter Alward mit Hochdruck ein neues Orchester. Natürlich denkt da jeder an die Wiener Philharmoniker, die ja auch die Sommerfestspiele blendend bestreiten. Und deren Chef, Clemens Hellsberg, scheint der Idee nicht abgeneigt: "Prinzipiell stößt bei uns niemand auf verschlossene Türen", sagte er der APA.

Hilfe
Auch Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler kann sich mit dem Gedanken anfreunden: "Selbstverständlich gehört dieses Superorchester zum Kreise jener, die für die Osterfestspiele in Frage kommen", sagt sie im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Karajan
Sie sei "zu jeder Hilfe bereit". Und sie finde: "Jetzt besteht die Chance für etwas Neues. Die Osterfestspiele waren zu lange Karajan-Festspiele ohne Karajan. Karajan war bekanntlich eine Lichtfigur, die 'gezogen' hat, egal, was gebracht wurde. Jetzt muss man sich aber – da es ja weltweit schon viele gute Osterfestivals gibt – um eine programmatische Ausrichtung kümmern. Die Osterfestspiele brauchen eine hervorragende Persönlichkeit, ein hervorragendes Orchester und ein hervorragendes Programm."

Autor: Christoph Hirschmann
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