ESC: Sensations-Sieg für den Außenseiter

Portugal gewann

ESC: Sensations-Sieg für den Außenseiter

Samstagnacht endete der 62. Eurovision Song Contest in Kiew mit einem klaren Sieg Portugals. Jazz-Sänger Salvador Sobral (27) holte mit dem Song Amar Pelos Dois, zu Deutsch Für zwei lieben, erstmals in der Geschichte des Song Contests den Sieg für seine Heimat. Keine große Überraschung, da Sobral bereits als Favorit gelistet wurde.

Unberechenbar war eher Österreichs Platzierung in der Wertung – Nathan Trent (25) wurde von Spotify vor dem Finale sogar auf Platz eins gereiht. Bei den Buchmachern hätte er es jedenfalls in die Top-10 geschafft. Letztendlich hat er es mit seinem Song Running On Air auf Platz 16 geschafft.

Trent lieferte optisches Highlight

Mit seiner Mann-im-Mond-Show lieferte Trent zumindest ein optisches Highlight. Der ESC wurde sogar zur Affenshow, als der eigentliche Favorit Francesco Gabbani (Italien) mit seinem tanzenden Gorilla auftrat. Einer seiner Tänzer musste im Kostüm besonders schwitzen. „Mein Glücksbringer“, sagte er. Das Glück reichte letztendlich aber dann doch „nur“ für Platz sechs.

Mischung. Am auffälligsten waren auf jeden Fall die Rap-Jodler aus Rumänien. Für sie reichte es für Platz 7. Alles in allem war der Contest heuer breit gefächert. Mehr Interpreten sangen heuer, im Vergleich zu den Vorjahren, wieder in der Landessprache. Ganz wie in den Anfängen des Song Contests.

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