Haider neuer Borat

ORF-Star als Vorbild

© EPA/APA

Haider neuer Borat

Millionen lachten monatelang in den Kinos über Kasachstan und Sacha Baron Cohens (37) Persiflage auf einen kasachischen Reporter. Jetzt legt Cohen nach. Am 11. Juli feiert sein neuestes Werk Bruno Premiere. Dieses Mal spielt er einen österreichischen homosexuellen Moderator eines Fashion-TV-Senders namens OJRF. Und sofort begann die Suche nach dem „realo“ Bruno. Für den Daily Mirror steht seit Donnerstag fest: Unser Star-Moderator Alfons Haider (51) ist der echte Bruno.

Suche nach Parallelen
"Die Reporter haben mich am Mittwoch am Flughafen Heathrow abgefangen!“, erzählt Haider zurück in Wien. "Mich überrascht diese Aufmerksamkeit, weil ich nie dachte, dass ich eine Ähnlichkeit zu Bruno habe!“, setzte er im ÖSTERREICH-Talk fort.

"Ja, ich stehe zu meiner Homosexualität und im Bruno-Film arbeitet der für eine TV-Anstalt namens OJRF. Aber seine rechte Gesinnung habe ich überhaupt nicht!“, sagt der einzige öffentlich bekennende homosexuelle TV-Moderator unseres Landes seine Suche nach der Findung von Parallelen.

Karriere-Schaden
Befürchtungen, dass der Rummel seiner Karriere schaden könnte, hat Alfons Haider nicht: „Ich hatte in den letzten Tagen, 120 Anfragen. Also schaden wird es mir bestimmt nicht. Der Sacha ist ein toller Schauspieler und der Film wird sicher ein Brüller!“

Hetero-Attacke
Auch dieses Mal arbeitet Cohen am Rande des guten Geschmacks. Vielmehr geht er darüber hinaus. Denn so wie Borat jagt auch Bruno seine ahnungslosen Opfer in für sie missliche Situationen. So ging dem britischen Blödel-Ass ein konservativer texanischer Kongressabgeordneter auf den Leim. Unter dem Vorwand mit dem rechtsgerichteten Texaner als österreichischer Journalist ein Interview über europäische Wirtschaft führen zu wollen, versucht Bruno schließlich im geilen Lederkostüm sein Opfer gefügig zu machen...

Premiere
Am 11. Juli kommt Bruno in die Kinos. Am selben Tag moderiert Haider die Starnacht am Wörthersee: "Vielleicht werde ich im Bruno-Outfit auftreten ...“ Bestimmt wird das für Lacher sorgen. Fraglich nur, ob dieser Schmäh im Kärntnerland vom weltweiten Gelächter über unsere Nation getoppt wird.

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