Lichter: Das erste Trennungsinterview

Nach 20 Jahren

© Gerhard Fally/ÖSTERREICH

Lichter: Das erste Trennungsinterview

Sie ist stark und das muss Künstlermanagerin und Sängerin Marika Lichter (59) im Moment auch sein. Denn nach 20 Jahren Freundschaft und 15 Jahren geschäftlicher Partnerschaft mit Musical-Star Uwe Kröger (44) will er sich von ihr trennen.

Für Lichter – sie probt für die Premiere der Götterposse Orpherl in der Unterwelt mit Adi Hirschal bei den Komödienspielen Laxenburg am 28. Juni – ein wahrer Gewaltakt. Selbst gestern, bevor sich noch die Anwälte trafen, um die Trennung, die Kröger herbeisehnt, zu formulieren, stand sie noch auf der Probebühne. „Bis 30. September läuft unser Vertrag. Und nein, ich werde keiner vorzeitigen Auflösung zustimmen!“, so Lichter kämpferisch vor dem Treffen. Muss sie auch sein, denn neben des Verlustes ihres Lebensfreundes Uwe Kröger, geht es auch um etwaige finanzielle Einbußen, die damit einhergehen würden.

Will keinen Krieg
Ginge es nach Kröger, dann sollte der Manager Herbert Fechter fortan die Geschicke ihres ehemaligen Schützlings leiten. „Herr Fechter sagt, er will mit mir keinen Krieg führen – ich andersrum sage, dass ich gar keinen Krieg mit ihm zu führen habe!“, erklärt die Grande Dame.

Emotionale Berg- und Talfahrt
Doch all die vertraglichen Regulative, die zwischen ihr und ihrem Uwe bestehen, sind für sie sekundär. Für Lichter geht es vor allem um eines: wie das Ende ihrer langjährigen Freund- und Partnerschaft zustande kam. „Wenn der Uwe zu mir gekommen wäre und mit mir darüber gesprochen hätte, dann hätte es nicht so weh getan. Auch wenn er gesagt hätte, dass wir eine Auszeit machen sollen – das wäre doch auch o.k. gewesen. Aber bitteschön, machen wir doch nicht alles kaputt, was wir uns 20 Jahre lang aufgebaut haben. Und vor allem, wozu?“, erzählt die sonst stimmgewaltige Lichter, mit tränenerstickter Stimme.

Über die Gründe kann auch sie nur spekulieren. Spielte vielleicht auch Eifersucht zwischen Krögers Freund Christopher Wolf und ihr eine Rolle? Über Uwe selbst lässt sie kein böses Wort kommen: „Ich hoffe, ihm geht es gut!“ Das große, emotionale Interview mit Marika Lichter dazu lesen Sie am Samstag in MADONNA.

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