Seine Leben, seine Filme Seine Leben, seine Filme

Paul Newman

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Seine Leben, seine Filme

Paul Newman wurde am 26. Jänner 1925 in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio als Sohn eines erfolgreichen jüdischen Sportartikelhändlers und seiner katholischen Frau geboren ,zunächst studierte er an der Theaterschule der Yale Universität; schon kurze Zeit später zog es ihn nach New York an das berühmte Actors Studio von Lee Strasberg, wo die Meisterregisseure Elia Kazan und Martin Ritt zu seinen Lehrern gehörten.

Bekannt machte ihn 1953 die Broadway-Produktion "Picnic". Seine Rolle als orientierungsloser Student brachte ihm einen Vertrag in Hollywood ein - auch wenn sein Debüt in dem religiösen Kostümschinken "Der silberne Kelch" 1954 ein Flop wurde. Die erste Oscar-Nominierung folgte schon bald darauf: In der Tennessee-Williams-Verfilmung "Die Katze auf dem heißen Blechdach" glänzte der Newcomer 1958 als rebellischer Sohn an der Seite von Elizabeth Taylor.

Es folgten weitere Erfolge wie "Haie der Großstadt" (1961), "Der Wildeste unter Tausend" (1963), "Der Unbeugsame" (1967), "Zwei Banditen-Butch Cassidy und Sundance Kid" (siehe Foto) und "The Verdict" (1982). Insgesamt sieben Mal war der Schauspieler für den Oscar nominiert, ehe er die begehrte Trophäe 1987 für die Rolle des altgewordenenen Billard-Hais Eddie Felson in Martin Scorseses "Die Farbe des Geldes" entgegennehmen konnte. Ein Jahr zuvor hatte die Oscar-Akademie ihn für sein Lebenswerk geehrt. 1994 erhielt er einen weiteren Sonder-Oscar für sein sozialpolitisches Engagement.

Newman hat alles gespielt: Ganoven und Polizisten, Draufgänger und Schlitzohren, leidenschaftliche Liebhaber und pflichtbewusste Ehemänner - immer war das Team von seiner Professionalität und Kollegialität begeistert. Zuletzt war er 2002 in dem Verbrecherdrama "Road to Perdition" auf der Leinwand zu sehen. Daneben führte er auch selbst Regie, erstmals 1968 in dem einfühlsamen Frauenporträt "Die Liebe eines Sommers", in der seine zweite Ehefrau Joanne Woodward die Hauptrolle übernahm.

Mit Oscarpreisträgerin Woodward war der Hobbyrennfahrer und langjährige Kettenraucher seit 1958 verheiratet. Im Jänner feierten die beiden noch Goldene Hochzeit. Aus der Verbindung stammen drei Töchter. Aus erster Ehe hatte der Schauspieler ebenfalls drei Kinder, der Sohn starb 1978 an einer Überdosis Drogen und Alkohol. Eine von Newman gegründete Stiftung kämpft seither gegen Drogenmissbrauch unter Jugendlichen. Daneben setzte sich der Superstar für Frieden und Bürgerrechte ein. "Du kannst nicht aufhören, ein Staatsbürger zu sein, bloß weil Du einen Ausweis der Schauspielergewerkschaft hast", sagte er einmal.

In seiner 50 Jahre währenden Schauspielkarriere hat Paul Newman in mehr als 50 Filmen mitgespielt. Hier die wichtigsten Streifen:

"Die Katze auf dem heißen Blechdach" (1958) (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"Haie der Großstadt" (1961) (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"Der Wildeste unter Tausend" (1963), (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"Der Unbeugsame" (1967) (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"Zwei Banditen - Butch Cassidy und Sundance Kid" (1969)

"Der Clou" (1973)

"Die Sensationsreporterin" (1981) (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"The Verdict - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" (1982) (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"Die Farbe des Geldes" (1986) (Oscar als bester Hauptdarsteller)

"Nobody's Fool ­ Auf Dauer unwiderstehlich" (1994) (Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller)

"Road to Perdition" (2002) (Oscarnominierung als bester Nebendarsteller)

Foto: (c) Reuters

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