Opernball wieder mit Sperrzone rund um die Oper

Nummer sicher

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Opernball wieder mit Sperrzone rund um die Oper

Die Polizei geht auf Nummer sicher: Auch heute gibt es wieder die Sperrzone rund um die Oper. Der vom Platzverbot umfasste Bereich wurde heuer aber gegenüber den Vorjahren "ein wenig verkleinert" .

Den zwei bis drei Dutzend gemeldeten Protestierern stehen 400 Einsatzkräfte der Polizei gegenüber. Innenministerin Maria Fekter (V) sparte am Donnerstag im Rahmen ihres Besuchs beim eigens für den Opernball eingerichteten Einsatzstabs nicht mit Lob für die Beamten. "Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand den Kopf hinhält", sagte sie.

Kleinere Demos
Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl glaubt, dass auf Grund der Wirtschaftskrise es zu Protesten kommen kann. Auch die Erfahrungen vom Ball des Wiener Korporationsringes, bei dem es zu Ausschreitungen gekommen war, könnte ein Indikator für Unruhen sein.

Kein offizielle Demo
Pürstl betonte aber, dass die Aufrufe im Internet "sehr spärlich" und zudem nicht definiert genug seien. "Wir werden trotzdem auf der Hut sein."

Störaktionen in der Oper ohne Polizei
Peter Goldgruber, Leiter der sicherheits- und verkehrspolizeilichen Abteilung, stellte noch einmal klar, dass eine allfällige Störaktion von Debütanten in der Oper bei der Eröffnung wohl kaum ein Eingreifen der Exekutive nach sich ziehen werde. "Wenn man zum Walzer eine Polka tanzt, ist es wohl eher eine Geschmacksfrage, ob man dann zuschaut oder nicht." Nachträglich drohen den Saboteuren allerdings Geldstrafen.

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