Das sagen Promis zum Wahlausgang
Karl Heinz Hackl - Schauspieler
Dienstag, 13. Juli 2010
Das Wahlergebnis ist einfach entsetzlich! Der Rechtsruck ist vollzogen, Strache steht "ante portas". Rechnerisch wird sich wieder die Große Koalition ausgehen, aber die Österreicher wissen, dass das nicht funktioniert.
Herbert Fechter - Künstler-Manager
Dienstag, 13. Juli 2010
Die Tage von Wilhelm Molterer sind gezählt. Die Großparteien haben Glück, dass der rechte Flügel gespalten ist, sonst wären sie das stärkste Lager.
Sonja Klima - Ex-Kanzler-Gattin
Dienstag, 13. Juli 2010
Bin froh, dass die SPÖ gewonnen hat. Dennoch ist das Wahlergebnis für mich sehr erschütternd, weil die Mehrheit der Österreicher rechts gewählt hat.
Hans Mahr - Medienprofi
Dienstag, 13. Juli 2010
Das Ergebnis der FPÖ ist beeindruckend, weniger beängstigend. Das zeigt eine große Protestbewegung, auf die jetzt die Großparteien reagieren müssen.
Werner Schneyder - Kabarettist
Dienstag, 13. Juli 2010
SPÖ und ÖVP sollten sich schämen, dass sie dem rechten Rand eine derartige Argumentationsbreite überlassen.
Elke Winkens - Schauspielerin
Dienstag, 13. Juli 2010
Das Ergebnis ist einfach niederschmetternd! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Franzobel - Autor
Dienstag, 13. Juli 2010
Werden wieder als Naziland dastehen, denn das ist schon ein starker Rechtsruck.
Toni Polster - Fußball-Legende
Dienstag, 13. Juli 2010
Die Zuwächse des BZÖ wundern mich nicht. Das hat nur mit der Rückkehr der Person Jörg Haider zu tun.
Michael Köhlmeier - Autor
Dienstag, 13. Juli 2010
Jetzt muss ein Bollwerk gegen Rechts kommen. Es sollte eine Koalition von SPÖ, ÖVP und Grünen geben - gescheit wäre Alexander van der Bellen als Mediator.
Michael Niavarani - Kabarettist
Dienstag, 13. Juli 2010
Es ist traurig, dass die Wahl so ausgeht. Mit wäre lieber, die Leute würden protestieren, indem sie die Grünen oder das LIF ankreuzen.
Hannes Androsch - Industrieller
Dienstag, 13. Juli 2010
Die ÖVP hat die Zeche gezahlt, weil es dem Wähler gereicht hat. Die Protestwähler haben Strache und Haider gewählt. Die Volkspartei muss nun endlich die Spieler ausgewechseln. Eine Große Koalition unter neuen Vorzeichen ist dringend
Steffi Graf - Ex-Laufstar
Dienstag, 13. Juli 2010
Es ist cool, wenn keine Große Koalition kommt. Wenn beide Großparteien verlieren darf man nicht so blauäugig sein und glauben, dass diese Regierungsform weiter gewünscht wird.
Alfred Dorfer - Kabarettist
Dienstag, 13. Juli 2010
Werner Faymann soll eine Minderheitsregierung wagen. Bei der ÖVP wird es ein politisches Erdbeben geben: Schüssel, Molterer, Bartenstein - diese Riege muss jetzt gehen.
Herbert Föttinger - Josefstadt-Direktor
Dienstag, 13. Juli 2010
Ich bin betroffen vom deutlichen Rechtsruck. Die Tragik ist, dass die ehemaligen großen Parteien sich selbst zu mittleren Parteien degradieren.
Franz Klammer - Skiheld
Dienstag, 13. Juli 2010
Ich hoffe, dass es bald eine neue Regierung gibt. Das Ergebnis hat mich überrascht, aber die Unzufriedenheit mit den Regierungsparteien war offensichtlich groß.
Fritz Muliar - Schauspieler
Dienstag, 13. Juli 2010
Ich bin sehr froh, dass Faymann gewonnen hat. Die rechten Parteien werden stärker, das liegt wohl auch in der Zeit.
Wolfgang Ambros - Sänger
Dienstag, 13. Juli 2010
Willi Molterer hat sich mit der Neuwahl selbst ins Out geschossen. Ich habe mit diesem Denkzettel für die Große Koalition gerechnet.
Marika Lichter - Musical-Star
Dienstag, 13. Juli 2010
Ich bin entsetzt - das Ergebnis ist furchtbar! Die rechten Parteien sind die stärkste Kraft im Land, das ist ein deutliches Warnzeichen an die Demokratie.
Wilfried Seipel - Museumsdirektor
Dienstag, 13. Juli 2010
Große Koalition ist momentan das kleinere Übel. Dieser Ausgang war zu erwarten.
Christian L. Attersee - Maler
Dienstag, 13. Juli 2010
Hoffentlich gibt es keine rechte Koalition. Nach dieser Wahl wünsche ich mir eine Große Koalition, die auch funktioniert.
Barbara Stöckl - ORF-Moderatorin
Dienstag, 13. Juli 2010
Ich will eine Regierung, die nicht streitet. Das Ergebnis bestätigt die Trends der letzten Tage, auch wenn ich dachte, dass die Großparteien enger beisammen liegen werden.
Alfons Haider - Entertainer
Dienstag, 13. Juli 2010
Schwärzester Tag in der Geschichte des Landes. Es ist das Ergebnis der Aktionen von Gusenbauer und Molterer, beide waren sehr beteiligt an den Verlusten ihrer Parteien. Ich bin fassungslos, dass sich die Menschen so blenden lassen von FPÖ und BZÖ.
Harald Serafin - Mörbisch-Intendant
Dienstag, 13. Juli 2010
Auf die neue Regierung bin ich gespannt. Dass die FPÖ von den beiden großen Parteien Stimmen abgesaugt hat - na servas! Jetzt bin ich gespannt auf die weiteren Entscheidungen.
Mirko Kovats - Industrieller
Dienstag, 13. Juli 2010
Der Wähler will die Große Koalition nicht mehr. Der Wähler will etwas Neues. Es werden jedenfalls neue Entwicklungen kommen. Was auch kalr wurde: Der, der am wenigsten versprochen hat, wurde am meisten abgewatscht.
Peter Simonischek - Schauspieler
Dienstag, 13. Juli 2010
Ich bin schwer frustriert vom Polititheater. Mir ist das ERgebnis leider in einer gespenstischen Art egal. Ich bin frustriert von Polittheater, von unverantwortlich verteilten Wahlzuckerln und der Rasanz, mit der dieser Wahlkampf geführt wurde.
Eva Rossmann - Autorin
Dienstag, 13. Juli 2010
Leider haben die Grünen nicht profitiert. Ich bin entsetzt, wie viele Menschen auf Strache und Haider reinfallen, die so tun, als ob sie sozial wären, aber in Wahrheit ein Programm haben, das den Ärmsten und Schwächsten auf den Kopf fällt.
Klaus A. Schröder - Direktor Albertina
Dienstag, 13. Juli 2010
Bin sprachlos - Das schaut aus nach einer Neuauflage der Großen Koalition unter noch schlechteren Bedingungen.
Roman Gregory - Starmania-Juror
Dienstag, 13. Juli 2010
Bin enttäuscht vom Ergebnis der Grünen. Sie haben es nicht geschafft, ihr Programm zu kommunizieren. Der starke Zugewinn der Rechtsparteien überrascht mich nicht.
Rudolf Buchbinder - Pianist
Dienstag, 13. Juli 2010
Das Wahlergebnis habe ich erwartet. Der Wählerfrust ist ablesbar. SPÖ und ÖVP sollen sich im Sinne Österreichs so zusammentun, dass es dem Land etwas bringt und nicht den einzelnen Parteien.