Jovanotti: 'So rocke ich Wien'

Der Talk

Jovanotti: 'So rocke ich Wien'

ÖSTERREICH: Sie rocken heute die Wiener Stadthalle. Was darf man erwarten?
Jovanotti: Eine Reise durch alle Sounds: Hip-Hop, Dance-Musik, Folk-Songs, Latino-Vibes. Das volle Programm. Das lässt sich zwar in keine Schublade fügen, ist aber extrem tanzbar. ­Dazu gibt’s eine Bombast-Show. So teuer, dass ich in Wien nichts verdiene, sondern sogar Geld verliere.

ÖSTERREICH: Warum tun Sie sich das an?
Jovanotti: Man muss das ganze Leben lang investieren. Immer zuerst säen, um dann ernten zu können.

ÖSTERREICH: 30 Jahre Pop. Wie überlebt man das?
Jovanotti: Indem man immer nur von Tag zu Tag lebt (lacht). Ich liebe die Musik heute mehr denn je, auch wenn das Songschreiben immer schwerer fällt. Das ist wohl einer der härtesten Jobs der Welt.

ÖSTERREICH: Denkt man da ans Aufhören?
Jovanotti: Ach wo! Viele Bluesmusiker stehen mit 90 noch auf der Bühne. Das würde auch mich reizen.

ÖSTERREICH: Vor 30 Jahren rappten Sie „Jovanotti for President“. Würde Sie das wirklich reizen?
Jovanotti: Das war ein Scherz, den man heute, wo jemand wie Kanye West ernsthaft US-Präsident werden will, nicht mehr machen kann. Die Politik inter­essiert mich nicht, ich lasse nur die Musik sprechen. Die bewegt auch mehr.

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