Mordversuch
Bandenkrieg in Floridsdorf: 10 Syrer vor Gericht
Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung rivalisierender Jugendgruppen beim Wasserpark in Floridsdorf beginnt heute, Montag, am Landesgericht der Prozess gegen die mutmaßlichen Beteiligten. Bei der brutalen Eskalation wurden mehrere Menschen verletzt, zwei Opfer, ein 14- und ein 21-Jähriger schwebten nach der Attacke in Lebensgefahr.
Aussprache endet in Gewalt
Der blutige Streit ereignete sich am 19. November in der Nähe des Wasserparks in Floridsdorf. Zahlreiche Passanten schlugen Alarm, nachdem sie bewaffnete Jugendliche und Verletzte bemerkt hatten.
Laut Ermittlungen war ein Treffen zwischen verfeindeten Banden völlig außer Kontrolle geraten. Die Beteiligten, vorwiegend Syrer, sollen unter anderem mit Messern, Schlagringen, Stöcken, Pfefferspray und Schreckschusspistolen bewaffnet gewesen sein.
Zwei Opfer kämpfen um ihr Leben
Besonders schwer verletzt wurden ein 14-Jähriger und ein 21-Jähriger. Der Jugendliche erlitt mehrere Messerstiche am Oberkörper und im Gesäßbereich und musste intensivmedizinisch behandelt werden. Auch der 21-Jährige wurde durch einen Messerstich schwer verletzt. Beide Opfer befanden sich nach der Attacke zeitweise in kritischem Zustand, konnten jedoch gerettet werden.
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Nun müssen sich zehn Angeklagte vor Gericht verantworten. Ihnen werden schwere Gewaltdelikte zur Last gelegt. Besonders schwer wiegt der Vorwurf gegen einen mittlerweile 15-Jährigen: Er steht wegen versuchten Mordes vor Gericht. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm zwischen einem und zehn Jahren Haft. Für das Verfahren sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt.