Der Neustart in der Formel 1 mit dem komplett überarbeiteten Reglement sorgte für jede Menge Wirbel im Fahrerlager. Max Verstappen gehört weiterhin zu den größten Kritikern. Doch nicht nur Red Bull hängt nach nur einem Podestplatz in fünf Rennen der Haussegen schief.
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Titelverteidiger McLaren erlebt heuer eine Achterbahn der Gefühle. Bei den ersten beiden Rennen konnte nur Weltmeister Lando Norris in Australien ins Ziel kommen, beim letzten Grand Prix in Kanada verpokerte man sich vor dem Start mit der Reifenwahl und konnte im Rennverlauf kein entscheidendes Wort mehr mitreden.
Auch Ferrari steuert trotz drastischer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr auf eine unsichere Zukunft zu. Weiterhin halten sich die Gerüchte hartnäckig, dass Rekordweltmeister Lewis Hamilton bei seinem Heimrennen in Silverstone sein Karriereende bekannt geben wird. Sein Teamkollege Charles Leclerc wird auch immer wieder mit einem Tapetenwechsel in Verbindung gebracht.
Erste Fahrer-Entlassung droht
Noch schlimmer ist die Situation bei F1-Neuling Cadillac. Der US-Rennstall könnte sogar der erste sein, bei dem es eine Fahrerentlassung gibt. Die Leistungen von Valltteri Bottas stimmen die US-Bosse unzufrieden, weshalb man ihn schon bald entlassen könnte.
Nun berichtet sogar der niederländische Formel-1-Experte Jacky Martins im Podcast Paddock Access, dass nicht nur Bottas Cadillac verlassen könnte. Sergio Perez, dessen bestes Saisonergebnis Platz 16 war, dürfte das Interesse einiger Teams auf sich gezogen haben.
Wechsel steht im Raum
"Wenn er bei einem besseren Team unterkommen kann, würde er einen Wechsel in Betracht ziehen", schildert der Journalist. Damit könnte die Kult-Marke bereits im zweiten Jahr im Fahrerfeld eine komplette und ungeplante Veränderung vornehmen müssen.
Als Ersatz für Bottas wird immer wieder der 26-jährige Formel-2-Fahrer Colton Herta aus den USA gehandelt, wer statt Perez im Cadillac-Cockpit Platz nehmen könnte, ist noch offen. Allerdings könnte man mit Mick Schumacher einen großen Namen in Betracht ziehen, der derzeit in der IndyCar-Serie in den USA versucht, Fuß zu fassen und so auch dort immer bekannter wird.