Preis-Rätsel
Heidi-Horten-Schloss am Wörthersee steht zum Verkauf
Wer besitzt das berühmte Anwesen der 2022 verstorbenen Milliardärin Heidi Goëss-Horten wirklich? Zu Jahresbeginn hieß es, der Immobilienentwickler Herbert Waldner, Chef der Immobilienfirma Riedergarten, hätte das Anwesen für kolportierte 80 Millionen Euro erworben.
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Ein Blick ins öffentliche Grundbuch zeigt jedoch ein anderes Bild, wie die "Kleine Zeitung" berichtet: Als Eigentümerin des Großteils der Liegenschaft ist nach wie vor die in der Schweiz ansässige "Fondazione Helmut Horten" eingetragen. Ein kleinerer Teil gehört der HGH-Vermögen-Stiftung aus Liechtenstein.
Diskrete Verträge im Hintergrund
Waldner verwies bereits im März auf eine "notarielle Vereinbarung mit der Helmut-Horten-Stiftung, mit der wir seit mehreren Jahren zusammenarbeiten. Wir haben das Areal übernommen, entwickeln und vermarkten es weiter", so die "Kleine Zeitung" weiter. Über den genauen Inhalt wurde allerdings Stillschweigen vereinbart. Neubauten oder Appartements seien auf dem Areal jedenfalls nicht geplant. Ungeachtet der genauen rechtlichen Details wird Schloss Sekirn nun ganz offiziell im Internet angeboten.
Schloss Sekirn wird vermarktet
Der Veldener Immobilienmakler Thomas Hopfgartner hat das Objekt auf seiner Website online gestellt. Die dortige Beschreibung gewährt bisher völlig unbekannte Einblicke in die privaten Räume von Heidi Horten. Zu sehen sind unter anderem ein großzügiger Spa-Bereich mit Hallenbad und kunstvoll gestalteten Fliesen, der Eingangsbereich mit einem offenen Kamin sowie ein Salon mit aufwendigen Stuck- und Holzdeckenelementen. Zum Ensemble auf der beworbenen Fläche von knapp drei Hektar gehören auch ein Bootshaus mit vier Liegeplätzen, ein Gewächshaus und ein Gärtnerhaus. Das gesamte Areal ist rund fünf Hektar groß.
Schweigen über den Kaufpreis
Zum konkreten Preis der Luxus-Immobilie am Wörthersee gibt es bisher keine offiziellen Angaben. Auch Bildmaterial darf er auf Anfrage nicht weitergeben. Waldner wiederum erklärte dazu lediglich, dass er zu diesem Thema bereits alles gesagt habe. Das Rätselraten um die Hintergründe des Deals geht somit vorerst weiter.