Wirbel im Quartier

Kein Team-Koch: WM-Stars müssen Essen bestellen

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Schockierende Berichte aus den USA: Ein Team hat nicht einmal einen Koch dabei, während die Verbands-Funktionäre Luxus-Urlaub in den USA machen, doch das ist noch nicht alles.
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Es ist das wohl dunkelste Kapitel dieser Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Abseits des Rasens, wo Senegal am Dienstag im alles entscheidenden Spiel gegen Norwegen antritt, tobt ein Funktionärs-Skandal der Sonderklasse. Es geht um Gier, Luxus und eine Mannschaft, die von ihren eigenen Bossen völlig im Stich gelassen wird.

Während Millionen Fans zuhause im Senegal mitfiebern, leben einige Funktionäre des Fußballverbandes FSF in den USA offenbar wie die Maden im Speck. Laut übereinstimmenden Berichten haben sie große persönliche Entouragen und Familienmitglieder auf Verbandskosten in die Vereinigten Staaten gebracht.

Für diese Extra-Wünsche scheint das Budget extrem locker zu sitzen. Doch wenn es um die wichtigsten Protagonisten geht – Stars, wie Sadio Mané –, ist plötzlich kein Cent mehr da.

Senegal-Star Sadio Mané . © APA/AFP/FRANCK FIFE

Furchtbares Essen im Team-Camp

Das Hotel in den USA ist spartanisch, das Essen derart schlecht, dass sich die Stars ihre Mahlzeiten von externen Anbietern bestellen müssen. Ein eigener Mannschaftskoch? Wurde aus lächerlichen Kostengründen gestrichen. Zudem warten die Spieler nach wie vor auf ihre wohlverdienten WM-Prämien, obwohl der Verband massiv abkassiert hat.

Senegals Verbands-Präsident Abdoulaye Fall. © Getty Images

Die absolute Krönung dieser WM-Farce ist jedoch der Umgang mit Teamchef Pape Thiaw. Er führt das Team bei der größten Sportveranstaltung der Welt an, hat aber keinen unterschriebenen Vertrag und wurde seit satten fünf Monaten nicht bezahlt.