Neuer Name

Liverpool-Knall: Ex-Red-Bull-Coach soll Slot-Nachfolger werden

Die Ära Slot in Liverpool ist zu Ende. © PA Images via Getty Images
Der FC Liverpool hat sich überraschend von Coach Arne Slot getrennt. Als Top-Kandidat auf die Nachfolge wird Andoni Iraola gehandelt, doch auch ein überraschender Name mit Red-Bull-Vergangenheit steht scheinbar auf der Liste.

Nur ein Jahr nach dem Meistertitel ist die Zeit von Arne Slot beim FC Liverpool abgelaufen. Nach der enttäuschenden Saison handelten die sportlichen Verantwortlichen an der Anfield Road und trennten sich mit sofortiger Wirkung von dem Niederländer.

Als möglicher Nachfolger wurde umgehend Andoni Iraola, der den FC Bournemouth verlassen wird, ins Spiel gebracht. Doch der Spanier ist international begehrt und kann sich seinen nächsten Arbeitgeber aussuchen.

So soll unter anderem auch Bayer Leverkusen Interesse haben. Sollte sich Iraola tatsächlich gegen einen Deal mit den "Reds" entscheiden, haben die Klub-Bosse bereits eine Liste mit weiteren Kandidaten auf die Slot-Nachfolge.

Überraschende Namen gehandelt

Darauf befinden sich auch überraschende Namen, denn bei den Buchmachern ist plötzlich ein, vor allem in Österreich sehr bekannter Name mit Red-Bull-Vergangenheit aufgetaucht, der den FC Liverpool genau kennt.

Laut dem britischen Wettportal Oddschecker kommt nämlich nicht etwa Oliver Glasner auf Platz 2, der immer wieder gehandelt wird.

Pep Lijnders war jahrelang Co-Trainer von Jürgen Klopp. © Getty Images

Überraschenderweise soll mit einer 9/1-Quote der ehemalige Salzburg-Erfolglos-Coach Pep Lijnders die besten Chancen im Falle einer Iraola-Abfuhr haben.

Ehemaliger Klopp-Schützling

Der 43-jährige Niederländer war als Co-Trainer von Jürgen Klopp jahrelang an der Anfield Road und ist nach dem Abschied von Pep Guardiola bei Manchester City, wo er als Co-Trainer angestellt war, ebenfalls wieder zu haben.

In Salzburg war der Erfolg von Pep Lijnders überschaubar. © NurPhoto via Getty Images

Seine Erfolge als Cheftrainer einer Mannschaft waren allerdings überschaubar. Beim NEC Nijmegen in der niederländischen Eredivisie hat er einen Punkteschnitt von 1,68 in 22 Spielen zu Buche stehen, bei den Bullen stand er 28 Mal an der Seitenlinie und konnte durchschnittlich 1,64 Punkte holen.

In Liverpool kennt er die Strukturen bestens und auch noch einige Spieler aus der Zeit mit Jürgen Klopp, eine Verpflichtung wäre allerdings dennoch sehr gewagt.