Lösung ungewiss

Mercedes-Alarm! Batterie-Problem vor Monaco-GP

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Mercedes dominierte die Formel-1-WM bisher nach Belieben. Doch nach dem Ausfall von George Russell in Kanada rauchen im Hintergrund die Köpfe.

In den Gassen von Monaco heulen dieser Tage wieder die Motoren der Motorsport-Königsklasse. Auf dem legendären Stadtkurs hofft Mercedes nach dem sechsten Sieg im sechsten Rennen, allerdings beschäftigt die Silberpfeile ein kürzlich aufgetretenes Problem.

Denn beim GP von Kanada musste George Russell seinen Boliden nach 30 Runden abstellen. Der Grund war eine defekte Batterie. Glück im Unglück war nur, dass der Motor dabei nicht beschädigt wurde und dieser auch im Fürstentum eingesetzt werden kann.

Dennoch fuhr man beim Auftakt des Wochenendes im Training nur hinterher. Ferrari gab den Ton an und könnte die Seriensieger am Sonntag bereits ablösen. Noch dazu herrscht bei den Silberpfeilen weiterhin Alarmstimmung.

Grund ist unklar

Denn der Grund für die defekte Batterie ist immer noch nicht bekannt. Das Problem könnte jederzeit wieder auftreten und man ist noch nicht in der Lage, daran zu arbeiten.

Denn aufgrund der Tatsache, dass es sich bei der Batterie in Kanada um einen Totalschaden handelt, konnte man sie noch nicht zur Untersuchung ins eigene Werk bringen. Ein Transport via Flugzeug war zu gefährlich, deshalb musste das Teil per Schiff von Nordamerika nach Großbritannien transportiert werden.

Techniker müssen warten

Dieses Unterfangen dauert allerdings mehrere Wochen, weshalb die Batterie derzeit irgendwo am Atlantischen Ozean herumgeschifft wird und sich die verantwortlichen Techniker gedulden müssen, ehe man auf Ursachenforschung gehen kann.

Das betroffene Teil wurde zwar ausgetauscht, der Schaden kann allerdings jederzeit wieder auftreten. Den Silberpfeilen bleibt solange nur zu hoffen, dass alles gut geht und die Piloten weiterhin von Sieg zu Sieg rasen können.