In der laufenden Saison entwickelt sich Max Verstappen immer mehr zum großen Kritiker der F1-Bosse. Nachdem sich sein Zorn über die große Reglement-Änderung scheinbar verpufft ist, hat er nun einen neuen Kritikpunkt offengelegt.
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Im Rahmen des Grand Prix von Monaco holte der 28-jährige Niederländer mit seinen Kollegen Esteban Ocon und Alexander Albon zum großen Rundumschlag aus.
Dabei ging es allerdings nicht um die aktuelle Lage der Königsklasse des Motorsports, sondern vielmehr um die Zukunft und Entwicklung neuer Talente. Ursprung der Diskussion war die Frage, ob für zukünftige Motorsport-Hoffnungen die Kart-Serien noch als geeignete Ausbildungswege nützlich sind.
Entwicklung zu teuer
Größter Kritikpunkt sind die enormen Kosten, die von Eltern getragen werden müssen, um ihren Spross an die Spitze der Motorsportwelt zu bringen. "Es ist wirklich verrückt, wie teuer das ist. Und ja, es ist schade, dass es so ist", stellt der Franzose klar.
Unterstützung erhält er dabei von Verstappen. Der vierfache Weltmeister hebt dabei die Bedeutung der Kart-Klassen hervor: "Ich denke, wir alle haben im Allgemeinen viel vom Go-Kart-Sport gelernt. Es ist natürlich immer noch eine großartige Rennserie. Das Problem sind nur die explodierenden Preise. Ich meine, die Leute zahlen zehntausend, zwölftausend für eine Runde in den Mini-Karts. Das ist doch Wahnsinn!"
Talente können es sich nicht leisten
Bei diesen Preisen redet er allerdings nicht von den Kosten einer ganzen Saison, sondern vielmehr von einem einzigen Rennen. Dadurch gehen viele Talente unter, weil sie ihre Karriere ohne großen Geldgeber schlichtweg nicht finanzieren können. Verstappen: "Das schränkt derzeit teilweise echtes Talent ein, das nicht die finanzielle Unterstützung hat, um überhaupt den Formelsport zu erreichen."
Verstappen ist die nachhaltige Zukunft des Formel-Sports extrem wichtig. Mit solchen warnenden Worten möchte er darauf hinweisen und hofft auf eine baldige Besserung des Systems.