Sensations-Deal mit Kult-Klub
Oliver Glasner soll Champions-League-Starter übernehmen
Diese Woche soll es ein Treffen von Oliver Glasner und den Verantwortlichen des AC Milan gegeben haben. Danach berichteten mehrere Medien, dass die Italiener nach ihrer Horror-Saison sehr daran interessiert seien, den 51-jährigen Erfolgs-Coach aus Österreich unter Vertrag zu nehmen.
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Doch der 19-fache Serie-A-Meister spielt nächstes Jahr nur in der Europa League, weil man nach einem schrecklichen Saison-Finale nur auf Platz 5 landete. Infolge dessen wurde die komplette sportliche Führung entlassen. Neben Glasner war auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick als Sport-Boss im Gespräch.
Nun könnte es allerdings zumindest bei Glasner ganz anders kommen. Überraschenderweise dürfte ein Traditions-Verein angeklopft haben, bei dem der Österreicher bereits im Winter im Gespräch war. Der Name ist Fußball-Fans genauso ein Begriff wie der AC Milan.
Traditionsverein will Glasner
Allerdings ergibt sich für Glasner nun die Möglichkeit, sogar in der Champions League zu spielen. Ein Vorteil, den man sich im Kampf um Glasners Gunst erhofft. Die Rede ist vom 16-fachen niederländischen Meister Feyenoord Rotterdam.
Nach einer enttäuschenden Saison und 19 Punkten Rückstand auf Meister Eindhoven beendete man die Spielzeit in der Eredivisie auf Rang 2. Am Sonntag gab man dann offiziell nun die Entlassung von Vereinslegende Robin van Persie bekannt.
"Würde mich nicht wundern"
Wie "De Telegraaf", die größte Tageszeitung des Landes, berichtet, soll Glasner nun übernehmen. Fußball-Chef Valentijn Driessen sagt in dem Bericht: "Ich habe einen Tipp bekommen. Es ist ein ziemlich überraschender Name, aber es würde mich nicht wundern, wenn Feyenoord Oliver Glasner holt."
Glasner ist nicht der erste österreichische Trainer in Rotterdam. 1970 führte ein gewisser Ernst Happel den Traditionsverein zum bisher einzigen Gewinn der Champions League (damals Pokal der Landesmeister). Zuletzt stand auch Gernot Trauner bei den Niederländern unter Vertrag und könnte im Falle einer Glasner-Sensation wohl auch bleiben. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim LASK und in Ried.
In den nächsten Tagen dürfte sich entscheiden, wie Glasners nächster Schritt aussieht. Der große AC Milan in der Europa League und Feyenoord in der Champions League sind auf jeden Fall attraktive Optionen für den nächsten Karriereschritt des Österreichers.