Nach dem gewonnenen Conference-League-Finale gegen Rayo Vallecano wurde Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner zum Feierbiest. Bauchlängs rutschte er über den Rasen und brüllte seine Freude heraus.
„Ich war natürlich angespannt“, schilderte der 51-Jährige im Canal+-Interview. „Ich wusste ja, dass das das letzte Spiel sein würde. Es hat mir sehr viel bedeutet, den Verein mit einer Trophäe zu verlassen. Aufgrund der 15 Minuten nach der Halbzeit, wo wir sehr gut gespielt haben, war es auch verdient. Dann haben wir alles wegverteidigt.“
"Oliver Glasner hat den Unterschied gemacht"
Mittelfeld-Star Wharton: „Man kann die Gefühle nicht in Worte fassen. Einfach unglaublich. Es war Olivers letztes Spiel als Palace-Trainer. Der Unterschied, den er in den zweieinhalb Jahren gemacht hat, ist unglaublich. Drei Titel für Palace, die ersten drei in der Clubgeschichte. Erstmals im Europacup und dann gleich der Sieg.“
Glasner glücklich: „Das war Zahltag“
Am Ende einer brutalen Saison rechnete Glasner vor: „Es war unser 60. Spiel. Ich weiß nicht, wie viele Tage wir beisammen waren, was die Spieler und der Staff investiert haben. Das ist heute der Zahltag.“ Glasner verabschiedete sich Richtung Hotel: "Da hat der Club was vorbereitet. Ich glaube, ich werde den Sonnenaufgang noch sehen."
Beim vor Glasner titellosen 15. der Premier League hat sich der Supertrainer nach dem Gewinn von FA-Cup und Community Shield 2025 endgültig ein Denkmal gesetzt.
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Auf den Spuren von Happel und Mourinho
Nach dem Europa-League-Gewinn mit Eintracht Frankfurt 2022 hat Glasner jetzt auch mit Crystal Palace einen Europacup-Titel erobert. Zwei Europacup-Titel hatte zuvor nur Ernst Happel geschafft (Champions-League-Vorgänger Meistercup 1970 als Feyenoord-Trainer und 1983 mit dem HSV). Nur Jose Mourinho war in allen drei Europacup-Kategorien erfolgreich.