Mit Waffe bedroht

Post-Räuber war zu gierig: In Filiale verhaftet

© TZ ÖSTERREICH / Singer
Eine Mitarbeiterin erlitt einen Schock.
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Wien. In einer Postfiliale in Döbling ist es am Dienstag zu einem bewaffneten Raub gekommen. Ein Maskierter stürmte die Post und bedrohte die Angestellten mit einer täuschend echt wirkenden Waffe. Er verlangte Bargeld und versucht. Die Mitarbeiter übergaben daraufhin Geld aus den Kassen, das in einem Sack verstaut wurde.

Räuber wollte noch mehr Geld

Mit der Beute gab sich der Räuber jedoch nicht zufrieden. Er forderte weiteres Bargeld aus dem Tresor. Nachdem ihm erklärt wurde, dass sich dort kein Geld befinde, ging er selbst in den hinteren Bereich der Filiale, um dies zu kontrollieren. Danach kehrte er in den Kundenbereich zurück und wollte mit  der Beute flüchten. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings die Polizei bereits alarmiert worden. Nur rund drei Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte am Tatort ein.

Festnahme direkt in der Filiale

Noch bevor der Verdächtige das Gebäude verlassen konnte, klickten die Handschellen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 60-jährigen Österreicher. Wie sich später herausstellte, war die verwendete Waffe keine echte Schusswaffe, sondern eine Luftdruckpistole.

Für die Angestellten war der Vorfall dennoch eine enorme Belastung. Eine Mitarbeiterin erlitt eine Panikattacke und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Landeskriminalamt Wien hat die weiteren Ermittlungen übernommen.