Ein Überblick

Welcher Kürbis passt zu welchem Gericht?

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Kürbis ist nicht gleich Kürbis: Während sich Hokkaido perfekt für eine schnelle Suppe eignet, macht sich Butternut besonders gut im Ofen. Wir zeigen, welcher Kürbis für welches Gericht die beste Wahl ist.
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Kaum wird es draußen kühler, landet Kürbis wieder auf unseren Tellern. Ob Suppe, Pasta, Ofengemüse oder Dessert, die Auswahl an Sorten ist groß. Doch welcher Kürbis eignet sich eigentlich wofür? Denn Geschmack, Konsistenz und Süße unterscheiden sich deutlich.

Hokkaido: Der unkomplizierte Allrounder

Ein orangefarbener Hokkaido-Kürbis liegt auf einer karierten Decke. © Getty Images

Der Hokkaido gehört zu den beliebtesten Kürbissorten und das aus gutem Grund. Seine Schale wird beim Kochen weich und kann einfach mitgegessen werden. Das spart Zeit beim Schnippeln. Sein leicht nussiger, eher kräftiger Geschmack passt besonders gut zu:

  • Kürbissuppe
  • Curry
  • Risotto
  • Ofengemüse
  • Pasta
  • Kürbispüree

Butternut: Perfekt für cremige Gerichte

Halbierter Butternut-Kürbis auf einem Holzbrett mit Kräutern, Messer und Gewürzen. © Getty Images

Der Name verrät bereits einiges: Butternut-Kürbis hat ein mildes, leicht buttrig-nussiges Aroma und ein besonders cremiges Fruchtfleisch. Er eignet sich hervorragend für:

  • Püree
  • Cremesuppen
  • Pasta-Saucen
  • Risotto
  • Ofenkürbis
  • Kürbiskuchen

Gut zu wissen: Seine Schale ist essbar, wird aber deutlich weniger weich als die des Hokkaido. Wer eine besonders cremige Konsistenz möchte, schält ihn daher besser.

Muskatkürbis: Für Suppen und Schmorgerichte

Zwei Muskatkürbisse und verstreute Kürbiskerne auf einem rustikalen Holztisch. © Getty Images

Der große Muskatkürbis überzeugt mit intensivem Aroma und einer leichten Süße. Sein Fruchtfleisch ist fest und saftig. Besonders gut macht er sich in:

  • Suppen
  • Eintöpfen
  • Currys
  • Schmorgerichten
  • Ofengerichten

Spaghettikürbis: Wenn Pasta auf dem Speiseplan steht

Viele gelb-grün gestreifte Spaghettikürbisse liegen dicht beieinander. © Getty Images

Der Spaghettikürbis ist der kleine Trickser unter den Kürbissen: Nach dem Garen zerfällt sein Fruchtfleisch in lange Fasern, die tatsächlich ein bisschen an Spaghetti erinnern. Deshalb eignet er sich besonders für:

  • Kürbis-"Spaghetti"
  • Low-Carb-Gerichte
  • Aufläufe
  • Gemüsepfannen
  • als Beilage

Sweet Dumpling: Für den Ofen

Viele bunte Dumpling-Kürbisse mit grün-gelben und orangefarbenen Streifen liegen zusammen. © Getty Images

Der kleine Sweet Dumpling ist nicht nur optisch ein Hingucker. Sein Fruchtfleisch schmeckt süßlich und erinnert leicht an Maronen. Ideal für:

  • gefüllten Kürbis
  • Ofengerichte
  • Beilagen
  • Kürbisspalten
  • Salate

Durch seine kompakte Größe eignet er sich auch hervorragend als gefüllter Mini-Kürbis, etwa mit Couscous, Feta oder Linsen.

Für Kuchen & Desserts: Butternut oder Hokkaido

Thanksgiving traditional pumpkin pie on a white table with napkins, pumpkin, plates and cutlery. Food photography for Thanksgiving © Getty Images

Kürbis kann nämlich noch viel mehr als Suppe. Für Kuchen, Muffins oder Pumpkin Pie eignen sich vor allem Sorten mit süßem und cremigem Fruchtfleisch. Hier sind Butternut und Hokkaido eine gute Wahl. Das Fruchtfleisch lässt sich zu Püree verarbeiten und anschließend in Teig oder Füllungen einarbeiten.