Personalabbau
Wirtschaftskammer NÖ streicht 100 Jobs
Die Reduktion bei den Beschäftigten soll durch Nicht-Nachbesetzungen von Pensionierungen und Fluktuationen im Umfang von rund 100 Mitarbeitenden erreicht werden, teilten Präsident Wolfgang Ecker und Direktor Johannes Schedlbauer am Freitag auf Anfrage mit. Mit Effizienzsteigerungen soll die Senkung der Kammerumlage 2 gegenfinanziert werden.
Derzeit verfügt die Wirtschaftskammer Niederösterreich über insgesamt 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 650 Beschäftigte werden dabei über Kammerumlagen finanziert, hier sollen in den nächsten Jahren rund 100 Stellen nicht nachbesetzt werden. Kündigungen seien keine vorgesehen, wurde festgehalten.
Kammerumlage 2 wird schrittweise gesenkt
Der bereits gestartete Reformprozess werde weitergeführt, hieß es. Im Zentrum steht dabei die Senkung der Kammerumlage 2, die seit 2024 jährlich verringert wird. Ziel ist eine schrittweise Reduktion bis 2030 auf einen Hebesatz von 0,18 Prozent. Nach aktuellem Stand werden damit die Unternehmen ab 2030 jährlich um rund 13 Mio. Euro entlastet. Das entspreche einer Senkung der Kammerumlage 2 um mehr als 25 Prozent im Vergleich zu 2023. Die schrittweise weitere Reduktion wurde vergangene Woche bei der Sitzung des Wirtschaftsparlaments in St. Pölten einstimmig beschlossen.
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Strukturen, Prozesse und Aufgaben werden "auf den Prüfstand gestellt und die Leistungen noch konsequenter an den Bedürfnissen der Betriebe ausgerichtet", betonten Ecker und Schedlbauer. Gleichzeitig werde "gezielt in Digitalisierung und Effizienz investiert".