Euro am Nachmittag wenig verändert
Damit bleibt der Euro vorerst unter Druck. Bereits zum Wochenstart hat die jüngste Rede des EZB-Chefs Mario Draghi vom Freitag neue Spekulationen um weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen geschürt. Daneben verwiesen die Analysten der Helaba auf die politische Krise in Frankreich. Dort ist die Regierung am gestrigen Montag zurückgetreten. Heute soll die neue Belegschaft vorgestellt werden.
Am Nachmittag richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger vor allem auf neue US-Daten. In der weltgrößten Volkswirtschaft sind die Aufträge für langlebige Güter wegen der starken Nachfrage nach Flugzeugen im Juli so stark wie noch nie gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat sind die Bestellungen um 22,6 Prozent geklettert. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 8,0 Prozent gerechnet.
Auf dem Devisenmarkt gab es nach den Auftrags-Daten vorerst noch keine nennenswerten Reaktionen zu beobachten. Im weiteren Handelsverlauf werden noch Zahlen zum Verbrauchervertrauen sowie Daten vom US-Häusermarkt erwartet.