Samsung Galaxy Buds im großen Test

Kabellose In-Ear-Kopfhörer

Samsung Galaxy Buds im großen Test

So haben sich die AirPod-Gegner im Alltagseinsatz geschlagen.

Mit den  Galaxy Buds  greift  Samsung  die ebenfalls brandneuen  AirPods 2  von Apple an. Wir haben die kabellosen In-Ear-Kopfhörer in den letzten zwei Wochen auf Herz und Nieren getestet. Wie sie sich im Alltagsgebrauch geschlagen haben, lesen Sie in den folgenden Absätzen.

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Qualität, Komfort und Laufzeit

Unsere weißen Galaxy Buds wurden von außenstehenden Personen durchwegs als schick bezeichnet. Ängste, dass die kleinen Geräte schnell verschmutzen könnten, haben sich als unbegründet erwiesen. Auch nach zwei Wochen sahen die Kopfhörer aus wie neu. Und auch das mitgelieferte Ladecase wirkt hochwertig und edel. Dank seiner kompakten Form passt es in jede Hosentasche. Der integrierte Akku sorgt dafür, dass die Galaxy Buds auch unterwegs aufgeladen werden. Sollte der Akku also einmal ausgehen, muss man sie nur einige Minuten in das Case geben und kann wieder Musik hören, oder sie als Freisprechanlage verwenden. 15 Minuten Ladezeit reichen für rund 1,5  Stunden Einsatzfähigkeit. Besonders cool: Wenn man das Case auf die Rückseite des  Galaxy S10/S10+  legt, wird es über die „umgekehrte“ Ladefunktion („Wireless PowerShare“) aufgeladen. Voll aufgeladen haben die Kopfhörer im Test nicht ganz sechs Stunden durchgehalten, was ein solider, aber kein herausragender Wert ist. Einen großen Pluspunkt verdienen sich die Galaxy Buds für den hohen Tragekomfort bei gleichzeitig festem Halt. Die Geräte verfügen über eine Art Mini-Haken, dank dem sie im Ohr mit einem kleinen Dreh bombenfest fixiert werden können. So fallen sie selbst beim Sporteln nicht heraus und sind dennoch angenehm zu tragen.

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Handhabung und Sound

Die Verbindung mit dem Smartphone ist denkbar einfach und funktioniert über Bluetooth. Wer ein aktuelles Galaxy-Handy hat, tut sich besonders leicht. Hier reicht es aus, das Galaxy Bud Case neben dem Smartphone zu öffnen und schon werden die Kopfhörer erkannt. Dann braucht es nur mehr einen Fingertipp auf „Verbinden“ und schon ist die Verbindung hergestellt. In unserem zweiwöchigen Test kam es kein einziges Mal zu einem Verbindungsabbruch. Eine weitere tolle Funktion ist in der kostenlosen Galaxy Wearable App enthalten. Über diese lässt sich die Touchfunktion beider In-Ear-Kopfhörer anpassen. Hier lässt sich etwa einstellen, dass die Lautstärke mit langem Druck statt über den etwas zickigen Sprachassitenten Bixby verändert wird.Auch die Steuerung der weiteren Funktionen über die Touchflächen funktioniert nach kurzer Eingewöhnung intuitiv. Die Soundqualität kann sich ebenfalls hören lassen. Natürlich ist der Klang nicht so gut, wie bei hochpreisigen Over-Ear-Kopfhörern mit großen Ohrmuscheln, für In-Ear-Geräte liefern die Galaxy Buds aber einen voll alltagstauglichen Sound. Der neutrale Klang verträgt sich so ziemlich mit jeder Musikrichtung. Über die App lässt sich der Sound auch individuell einstellen. Die Freisprechfunktion lieferte ebenfalls eine tadellose Leistung ab. Gesprächspartner waren selbst beim zügigen Radfahren stets klar zu hören.

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Kritikpunkte

Insgesamt bieten die Galaxy Buds viel Licht und nur wenig Schatten. Ein Kritikpunkt ist, dass die Kopfhörer nur Tropfwasser geschützt sind (IPX2). Zudem könnte der Bass etwas satter klingen. An sich ist die Weartable App wirklich gelungen und für die Nutzer der Galaxy Buds eigentlich ein Muss. Da ist es schade, dass sie Android-Berechtigungen wie Standort, Speicher, Telefon und Kontakte voraussetzt. Ohne dieser Zustimmung lässt sie sich nicht installieren. Der letzte „Makel“ betrifft nur iPhone-Nutzer. In Kombination mit iOS muss man auf das einfache Pairing verzichten. Darüber hinaus ist die „Galaxy Wearable“ App nur für Android verfügbar. iPhone-Nutzern bleiben also die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten verwehrt. iOS-Anwender sind mit den AirPods also besser dran.

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Fazit

Samsung hat mit den Galaxy Buds wirklich sehr gute kabellose In-Ear-Kopfhörer entwickelt, die sich eigentlich keine echte Schwäche erlauben. Laufzeit, Tragekomfort, Bedienung, Verarbeitung und Sound lassen in dieser Preisklasse kaum Wünsche offen. Die 149 Euro sind also ein faires Angebot. Für Android-Nutzer sind sie somit eine echte Empfehlung. Wer ein Samsung-Smartphone hat, kommt noch stärker auf seine Kosten. Lediglich iPhone-Besitzern würden wir von einem Kauf abraten. Die AirPods kosten zwar 179 Euro, passen aber deutlich besser zum Apple-Smartphone.

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Diashow: Samsung Galaxy S10+ im Test

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Samsung Galaxy S10+
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Obwohl das Galaxy S10+ ein 6,4 Zoll großes Super AMOLED Display hat, liegt...

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....es gut in der Hand. Da der Touchscreen fast über die gesamte Frontseite reicht, bleiben die Abmessungen vergleichsweise kompakt. Darüber hinaus...

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...ist das neue Samsung-Flaggschiff auch sehr dünn. Positiv: Die Südkoreaner...

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...halten auch beim Top-Modell am Klinkenanschluss (3,5 mm) für Kopfhörer fest. Dieser ist an der Unterseite direkt neben dem USB-C-Anschluss platziert. Völlig neu für Samsung..

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Samsung Galaxy S10+
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...ist der ins Display integrierte Fingerabdrucksensor. Dieser verlangt zwar einen ziemlich festen Druck, funktioniert jedoch sehr zuverlässig. Die Verarbeitung...

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...und die Materialien sind hervorragend. Unser schwarzes Test-Exemplar ist jedoch anfällig für Finger-Tapser. Vorne sticht...

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...das Display-Loch für die Frontkamera ins Auge. Diese ist nicht...

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...immer sofort erkennbar. Ist kein Programm geöffnet, fallen die Unterschiede zum Galaxy S9+ (links im Bild) gering aus. Sobald...

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Samsung Galaxy S10+

...das Display-Loch sichtbar ist, sticht es jedoch sofort ins Auge. So konnte der Touchscreen bei fast gleichen Geräte-Abmessungen vergrößert werden. Auf der...

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Samsung Galaxy S10+

...Rückseite fällt der Modellwechsel sofort auf. Während das Galaxy S9+ über eine vertikal angeordnete Dual-Kamera verfügt, ist beim Galaxy S10 + eine horizontal ausgerichtete Triple-Hauptkamera an Bord. Und...

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Samsung Galaxy S10+

...diese hat es wirklich in sich. Die drei verbauten Linsen (12 MP + 16 MP + 12 MP) ermöglichen hervorragende Fotos und Videos. Daran haben auch die...

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Samsung Galaxy S10+

...integrierten KI-Funktionen einen großen Anteil, die viele verschiedene Motive in Echtzeit erkennen und alle Parameter vollautomatisch so einstellen, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Neben dem exzellenten Rauschverhalten ist...

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...auch die Farbwiedergabe beeindruckend. Gleiches gilt für den realistischen Bokeh-Effekt. In der Praxis haben es uns auch...

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Samsung Galaxy S10+

...das 16 MP Ultra-Weitwinkel- und das 12 MP Tele-Objektiv (2 x optisches Zoom) angetan. Sie ermöglichen besonders kreative Aufnahmen.

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Samsung Galaxy S10+
Samsung Galaxy S10+

Obwohl die Anordnung der Frontkamera direkt im Display noch ziemlich neu ist, funktioniert die Technologie hervorragend. Das S10+ bietet wohl die derzeit beste Selfie-Kamera aller Smartphones. Sie überzeugt mit gutem Rauschverhalten, dem schnellen Autofokus und einer natürlichen Darstellung von Hauttönen. Die AR-Emojis sind mittlerweile zwar bekannt, aber...

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Samsung Galaxy S10+
Samsung Galaxy S10+

...dennoch immer wieder eine nette Abwechslung. Es ist schon cool, wenn man seinen persönlichen 3D-Avatar mit Freunden teilen oder in Messenger-Diensten verschicken kann.

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Samsung Galaxy S10+
Samsung Galaxy S10+

Ein weiteres großes Lob geht an das hervorragende Display. Der 6,4 Zoll große Touchscreen überzeugt mit hoher Auflösung (1.440 x 3.040 Pixel), extremer Helligkeit und natürlicher Farbwiedergabe.

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Beim Antrieb gibt es ebenfalls keine Kritikpunkte. Das Galaxy S10+ bietet eine atemberaubende Performance, die mit jeder Situation locker zurecht kommt. Grafisch aufwendige Spiele, Multitasking, Downloads von großen Dateien oder das Streamen von Videos sind keine wirklichen Herausforderungen.

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Samsung Galaxy S10+
Samsung Galaxy S10+

Samsung lässt sich die Top-Leistung aber auch gut bezahlen. Für das Galaxy S10+ werden mindestens 999 Euro fällig. Unser Testmodell in der Spezialfarbe "Ceramic Black" schlägt sogar mit 1.249 Euro zu Buche. Dafür sind hier aber auch 8 GB RAM und 512 GB Speicher mit an Bord.

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