Deko, Pannen, Preise

Die 3 Opernball-Ladies verraten, was Sie vor dem Ball unbedingt wissen sollten

07.02.2026

Über 5.000 Ballgäste freuen sich auf ein Fest der Superlative. Susanne Athanasiadis, Maryam Yeganehfar und Birgit Reitbauer zeichnen für den Ball der Bälle verantwortlich. Hier die Highlights und Neuigkeiten 2026.

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© Getty Images
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Wenn es am kommenden Donnerstag, 12. Februar, endlich wieder „Alles Walzer und viel Vergnügen“ heißt, könnte man in der Wiener Staatsoper wohl mindestens drei große Steine von nicht weniger großen Herzen fallen hören – wären da nicht die zauberhaften Walzerklänge, zu denen über 5.000 Besucher:innen durch das Haus am Ring tanzen und flanieren. Für den traumhaften Rahmen, die perfekte Organisation und kulinarische Höhenflüge zeichnen zum vierten Mal Susanne Athanasiadis, Maryam Yeganehfar und Birgit Reitbauer verantwortlich. In MADONNA verraten die drei Powerfrauen (trotz all des Stresses im Endspurt), worauf man sich als Opernball-Gast heuer ganz besonders freuen darf.  

© Katharina Schiffl

Broadway-Feeling, funkelnde Debüts & soziale Verantwortung

Die Fanfare von Karl Rosner, Bundeshymne und der Einzug von 144 Debütanten-Paaren zur Fächer-Polonaise bilden freilich auch bei der 68. Ausgabe die Eröffnung des Balls. Danach wird man viel Neues sehen: sowohl tänzerisch als auch gesanglich bittet man heuer den Broadway aufs Parkett. Soziale Verantwortung spielt wieder eine Rolle: 35 Euro jedes Tickets und 10 Prozent der Konsumation gehen an „Österreich hilft Österreich“.  

© Andreas Tischler

Noch nie gehörte Klänge in der Oper

Susanne Athanasiadis freut sich auf im Haus am Ring noch nie gehörte Klänge: „Wir machen einen Ausflug auf den Broadway – und natürlich endet dann alles doch wieder mit Oper, La Traviata.“ Sie wird übrigens eine grüne Robe von Michel Mayer tragen. 

© Swarovski

© Swarovski

 Das "Krönchen", zu der man eigentlich Tiara sagt

Seit 1956 kreiert Swarovski die Tiara für die Debütantinnen. Heuer 
ließ sich Kreativdirektorin Giovanna Engelbert vom Schwanenemblem des Labels inspirieren. Für die 144 jungen Herren gibt es dazu passende Anstecknadeln.  

Die Stars der Eröffnung

© Gregor Hohenberg

Die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende eröffnet den Ball gesanglich. Zusammen mit Star-Tenor Benjamin Bernheim singt sie die berühmte Balkonszene („Tonight“) aus Leonard Bernsteins „West Side Story“.

© Julia Wesely

Danach begeistern Bernheim mit „Maria“ und Yende mit „Art is calling for me“ aus „The Enchantress“ – vor dem gemeinsamen Finale mit „Brindisi“. Pablo Heras-Casado hat die musikalische Leitung des Staatsopern-Orchesters über. 

© Javier Salas

Arnulf Rainers Werk

 

© Arnulf Rainer, Foto Xavier Gutiérrez

Arnulf Rainer stellte sein Werk „Schwarzer Samt, rote Seide“ noch vor seinem Abbleben als Plakatsujet für den Opernball 2026 zur Verfügung. Das werk selbst wird zugunsten „Österreich hilft Österreich“ unter www.dorotheum.at/opernball (ab 16.1. 12 Uhr) versteigert. Rufpreis: 40.000 Euro

Traumhafte Tanzsäle, edle Bars und coole Cubs unter einem Dach

Als Eventprofi weiß yamyam-Mastermind Maryam Yeganehfar den perfekten Rahmen für fulminante Feste zu schaffen. Für den Opernball entwarf sie exklusive Raumkonzepte, wie etwa die Bar Numer One, die heuer erstmals von der Bar Tür 7 betrieben wird. Dass die ganze Nacht lang im perfekten Look gefeiert werden kann, ermöglichen spezielle Service-Points, eine Schneiderei sowie ein Make-up- und Hair-Corner.  

© Andreas Tischler

Mutige Blumen-Deko

Maryam 
Yeganehfar 
schlägt heuer vor allem mit der Blumendekoration von Doll‘s Blumen einen neuen Weg ein: „Wir sind mutiger, avantgardistischer und geben den Blumen eine neue Bühne.“ Und: Die oberste Reihe der Bühnenlogen erhält eine neue von ihr gestaltete Rückwand. Maryams Kleid von Lena Hoschek und Thomas Kirchgrabner wird farblich mit der floralen Pracht matchen. 

© Katharina Schiffl

Für Notfälle

Service is the ball‘s success! Lancôme lädt als Presenting Partner des Wiener Opernballs erneut zum Foto-Call in den Annex des Gustav Mahler-Saals und bietet an zwei Schminkplätzen ein Make-up-Service zur Auffrischung. Kleine Haarpannen werden vor Ort von Wella repariert. Und die Popp & Kretschmer Schneider-Werkstatt sowie eine Schuhwerkstatt bei den Damengarderoben ist Anlaufstelle im Fall von Garderoben-Pannen.

© Beigestellt

Der Ball als Gourmet-Tempel & Green Event

Auch das kulinarische Angebot am Wiener Opernball feiert eine langjährige Tradition. Spitzengastronomin Birgit Reitbauer erweiterte das Angebot in den letzten Jahren und setzt auf höchste Qualität, regionale Produkte sowie auf heimische Produzenten und Partner. Zudem präsentiert sich der Ball heuer erstmals als Green-Event – etwa durch konsequente Abfallvermeidung und 100 Prozent Ökostrom.  

© Andreas Tischler

Steirereck&Friends

Birgit Reitbauer führt mit ihrem Ehemann das Restaurant Steirereck, das seit 2009 zu den World‘s 50 Best Restaurants zählt. Im letzten Jahr führte sie das kulinarische Konzept Steirereck & Friends am Ball ein – heuer mit Thomas Dorfer und Josef Floh. Ein Place-to-be für Foodies.  

© Stefano Trabison

Tradition vom Feinsten

Seit 1869 verwöhnt Gerstner die Ballgäste mit Wiener Spezialitäten, Snacks und Desserts. 290 Mitarbeiter:innen versorgen 140 Logen, 266 Tische und 11 Buffets. Ein Debüt feiert heuer die vielfach ausgezeichnete American Bar Tür 7 als Host der Bar Number One.  

Die Preise

Die Preise am Wiener Opernball sind so exklusiv wie die Veranstaltung selbst: Ein Ticket kostet 410 Euro, eine Bühnen-Loge 15.000 Euro, eine Premium-Loge 19.000 Euro, eine Rang-Loge 26.000 Euro. Für ein Glas Sekt muss man 21 Euro hinblättern, für ein Glas Champagner 
39 Euro. Dafür wird jedoch Einzigartiges geboten.  

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