Über 5.000 Ballgäste freuen sich auf ein Fest der Superlative. Susanne Athanasiadis, Maryam Yeganehfar und Birgit Reitbauer zeichnen für den Ball der Bälle verantwortlich. Hier die Highlights und Neuigkeiten 2026.
Wenn es am kommenden Donnerstag, 12. Februar, endlich wieder „Alles Walzer und viel Vergnügen“ heißt, könnte man in der Wiener Staatsoper wohl mindestens drei große Steine von nicht weniger großen Herzen fallen hören – wären da nicht die zauberhaften Walzerklänge, zu denen über 5.000 Besucher:innen durch das Haus am Ring tanzen und flanieren. Für den traumhaften Rahmen, die perfekte Organisation und kulinarische Höhenflüge zeichnen zum vierten Mal Susanne Athanasiadis, Maryam Yeganehfar und Birgit Reitbauer verantwortlich. In MADONNA verraten die drei Powerfrauen (trotz all des Stresses im Endspurt), worauf man sich als Opernball-Gast heuer ganz besonders freuen darf.
Am Donnerstag, 12. Februar, wird die Oper wieder zum schönsten Ballsaal der Welt.
Broadway-Feeling, funkelnde Debüts & soziale Verantwortung
Die Fanfare von Karl Rosner, Bundeshymne und der Einzug von 144 Debütanten-Paaren zur Fächer-Polonaise bilden freilich auch bei der 68. Ausgabe die Eröffnung des Balls. Danach wird man viel Neues sehen: sowohl tänzerisch als auch gesanglich bittet man heuer den Broadway aufs Parkett. Soziale Verantwortung spielt wieder eine Rolle: 35 Euro jedes Tickets und 10 Prozent der Konsumation gehen an „Österreich hilft Österreich“.
Susanne Athanasiadis, Leiterin der Abteilung Marketing und Kommunikation der Wiener Staatsoper.
Noch nie gehörte Klänge in der Oper
Susanne Athanasiadis freut sich auf im Haus am Ring noch nie gehörte Klänge: „Wir machen einen Ausflug auf den Broadway – und natürlich endet dann alles doch wieder mit Oper, La Traviata.“ Sie wird übrigens eine grüne Robe von Michel Mayer tragen.
Die diesjährige Swarovski-Tiara für 144 Debütantinnen.
Passend zur Tiara gibt es für die jungen Herren diese Anstecknadel.
Das "Krönchen", zu der man eigentlich Tiara sagt
Seit 1956 kreiert Swarovski die Tiara für die Debütantinnen. Heuer ließ sich Kreativdirektorin Giovanna Engelbert vom Schwanenemblem des Labels inspirieren. Für die 144 jungen Herren gibt es dazu passende Anstecknadeln.
Die Stars der Eröffnung
Sopranistin Pretty Yende.
Die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende eröffnet den Ball gesanglich. Zusammen mit Star-Tenor Benjamin Bernheim singt sie die berühmte Balkonszene („Tonight“) aus Leonard Bernsteins „West Side Story“.
Tenor Benjamin Bernheim.
Danach begeistern Bernheim mit „Maria“ und Yende mit „Art is calling for me“ aus „The Enchantress“ – vor dem gemeinsamen Finale mit „Brindisi“. Pablo Heras-Casado hat die musikalische Leitung des Staatsopern-Orchesters über.
Der musikalische Leiter Pablo Heras-Casado.
Arnulf Rainers Werk
Das Opernball-Plakat 2026.
Arnulf Rainer stellte sein Werk „Schwarzer Samt, rote Seide“ noch vor seinem Abbleben als Plakatsujet für den Opernball 2026 zur Verfügung. Das werk selbst wird zugunsten „Österreich hilft Österreich“ unter www.dorotheum.at/opernball (ab 16.1. 12 Uhr) versteigert. Rufpreis: 40.000 Euro
Traumhafte Tanzsäle, edle Bars und coole Cubs unter einem Dach
Als Eventprofi weiß yamyam-Mastermind Maryam Yeganehfar den perfekten Rahmen für fulminante Feste zu schaffen. Für den Opernball entwarf sie exklusive Raumkonzepte, wie etwa die Bar Numer One, die heuer erstmals von der Bar Tür 7 betrieben wird. Dass die ganze Nacht lang im perfekten Look gefeiert werden kann, ermöglichen spezielle Service-Points, eine Schneiderei sowie ein Make-up- und Hair-Corner.
yamyam-Eventprofi Maryam Yeganehfar
Mutige Blumen-Deko
Maryam Yeganehfar schlägt heuer vor allem mit der Blumendekoration von Doll‘s Blumen einen neuen Weg ein: „Wir sind mutiger, avantgardistischer und geben den Blumen eine neue Bühne.“ Und: Die oberste Reihe der Bühnenlogen erhält eine neue von ihr gestaltete Rückwand. Maryams Kleid von Lena Hoschek und Thomas Kirchgrabner wird farblich mit der floralen Pracht matchen.
Doll‘s Blumen lassen die Oper unter dem Motto „Opus Florale Avantgarde“ erstrahlen.
Für Notfälle
Service is the ball‘s success! Lancôme lädt als Presenting Partner des Wiener Opernballs erneut zum Foto-Call in den Annex des Gustav Mahler-Saals und bietet an zwei Schminkplätzen ein Make-up-Service zur Auffrischung. Kleine Haarpannen werden vor Ort von Wella repariert. Und die Popp & Kretschmer Schneider-Werkstatt sowie eine Schuhwerkstatt bei den Damengarderoben ist Anlaufstelle im Fall von Garderoben-Pannen.
Die Austro-Designer Katharina Reuschel (o.), Femme Maison/Franziska Fürpass, JC Hoerl und Lena Hoschek Couture statten die Ballett-Tänzerinnen für ihren Red Carpet-Auftritt aus.
Der Ball als Gourmet-Tempel & Green Event
Auch das kulinarische Angebot am Wiener Opernball feiert eine langjährige Tradition. Spitzengastronomin Birgit Reitbauer erweiterte das Angebot in den letzten Jahren und setzt auf höchste Qualität, regionale Produkte sowie auf heimische Produzenten und Partner. Zudem präsentiert sich der Ball heuer erstmals als Green-Event – etwa durch konsequente Abfallvermeidung und 100 Prozent Ökostrom.
Steirereck-Spitzengastronomin Birgit Reitbauer.
Steirereck&Friends
Birgit Reitbauer führt mit ihrem Ehemann das Restaurant Steirereck, das seit 2009 zu den World‘s 50 Best Restaurants zählt. Im letzten Jahr führte sie das kulinarische Konzept Steirereck & Friends am Ball ein – heuer mit Thomas Dorfer und Josef Floh. Ein Place-to-be für Foodies.
Delikatessen serviert auch das Schwarze Kameel.
Tradition vom Feinsten
Seit 1869 verwöhnt Gerstner die Ballgäste mit Wiener Spezialitäten, Snacks und Desserts. 290 Mitarbeiter:innen versorgen 140 Logen, 266 Tische und 11 Buffets. Ein Debüt feiert heuer die vielfach ausgezeichnete American Bar Tür 7 als Host der Bar Number One.
Die Preise
Die Preise am Wiener Opernball sind so exklusiv wie die Veranstaltung selbst: Ein Ticket kostet 410 Euro, eine Bühnen-Loge 15.000 Euro, eine Premium-Loge 19.000 Euro, eine Rang-Loge 26.000 Euro. Für ein Glas Sekt muss man 21 Euro hinblättern, für ein Glas Champagner 39 Euro. Dafür wird jedoch Einzigartiges geboten.