Nach Kanada-GP

Schumacher überzeugt: Formel-1-Superstar wird Verstappen-Nachfolger

25.05.2026

Max Verstappen kann nach dem Grand Prix von Kanada und seinem ersten Podestplatz der Saison aufatmen; dennoch sorgt seine Zukunft weiter für Gesprächsstoff. 

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Der Grand Prix von Kanada sorgte bei Formel-1-Romantikern beinahe für Tränen der Rührung. Erstmals seit dem 7. Juli 2024 in Silverstone standen Max Verstappen und Lewis Hamilton am Sonntag in Montreal gemeinsam bei der Siegerehrung. 

Einzig Kimi Antonelli, der sich mit seinem vierten Sieg in Folge in die Geschichtsbücher eintragen konnte, war damals noch nicht einmal im Starterfeld zugegen. Noch nie zuvor konnte ein Fahrer vier Siege in Folge nach seinem Premieren-Triumph gewinnen. 

Dennoch gab es bei der nächsten Mercedes-Machtdemonstration nicht nur lachende Gesichter bei den Silberpfeilen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff trieben die Duelle, die sich seine Piloten in den ersten knapp 30 Runden geliefert hatten, die Schweißperlen auf die Stirn. "Ich hätte mir gewünscht, dass sie ein bisschen rausnehmen. Das ist aber nicht passiert", sagte der Wiener. "Mir ist lange viele Runden heiß geworden."

Wolff schaut noch zu

Wie viele Rennen er sich das so anschauen würde, stellte Wolff auf ServusTV selbst infrage. "Das Wichtigste ist, dass wir mit beiden transparent bleiben. Sie haben beide die gleichen Möglichkeiten. Wir würden nie ein Auto einbremsen, als Team muss das unsere Priorität sein."

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Trotz seines ersten Podestplatzes der Saison war die Stimmung von Vierfach-Weltmeister Verstappen überschaubar. Er hadert weiterhin mit dem Reglement und der Beschaffenheit seines Red Bull. Nach dem bitteren Ausflug zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring sorgt die Leistungssteigerung bei den Bullen dennoch für Hoffnung. 

Wo seine Zukunft liegt, ist allerdings immer noch unklar. Zuletzt bestätigte er zwar, dass er auch nächstes Jahr in der Formel 1 an den Start gehen wird, für welches Team er das plant, ist allerdings noch offen. Beim derzeitigen Stand kann er mit seinem Bullen-Boliden nicht um den Sieg mitfahren.  

Schumacher adelt Antonelli

Auch deshalb sorgte eine Aussage von Sky-Experte Ralf Schumacher nach dem Rennen in Kanada für Aufsehen. Der 50-jährige Ex-Rennfahrer lobt Seriensieger Antonelli in höchsten Tönen: "Er geht den nächsten Schritt, will das Team anführen. Er gibt Russell keine Gelegenheit, zu atmen."

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Der Deutsche glaubt sogar, dass der Italiener ähnlich dominant wie Verstappen in vergangenen Jahren werden kann: "Ich sehe in ihm einen möglichen Nachfolger von Max Verstappen." Antonelli hofft, seine beeindruckende Serie beim Klassiker in zwei Wochen in Monaco fortsetzen zu können. "Wir werden versuchen, die Latte immer weiter nach oben zu legen", erklärte der 19-Jährige. Er hätte nicht auf diese Art gewinnen wollen. "George war extrem stark, es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jetzt kommt Monaco, das könnte schwierig werden. Aber wir werden weiter alles geben." 

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