Gmunden und Fürstenfeld im Bundesliga-Finale

Gmunden erreichte wie im Vorjahr das Finale und darf nach dem Gewinn des Cups in dieser Saison sogar vom Double träumen. Die Oberösterreicher waren in Kapfenberg klar überlegen. Nach einer 36:28-Pausenführung kamen die steirischen Hausherren im dritten Viertel zwar noch einmal (51:51) heran, der aktuelle Vizemeister schaltete angeführt vom Duo De'Teri Mayes und Dan Oppland (je 19 Zähler) aber dann einen Gang höher und kam zu einem ungefährdeten Erfolg.

"Gmunden war die bessere Mannschaft. Sie haben in der richtigen Phase die 'big points' gemacht und stehen verdient im Finale", meinte Kapfenbergs Topscorer Armin Woschank (15 Punkte). Swans-Coach Mathias Fischer freute sich im Finale auf ein Duell mit einer "sehr, sehr starken Mannschaft".

Dramatik pur gab es im ausverkauften Lions-Dome, wo Traiskirchen dem Topfavoriten aus der Oststeiermark lange erfolgreich Paroli bot. Ab dem dritten Viertel übernahmen die Gäste aber immer mehr das Kommando und bauten die Führung konsequent aus. Die Heimischen, die im Viertelfinale Meister Wels aus dem Bewerb geworfen hatten, haderten hingegen mit einigen Entscheidungen, Gegenstände flogen auf das Parkett.

Sowohl Lions-Trainer Andrea Maghelli als auch ein Zuschauer und der Traiskirchen-Masseur wurden im Finish der Halle verwiesen. Als der Masseur an einer anderen Stelle die Halle wieder betrat, brach Schiedsrichter Erich Kratschmer die Partie 1:50 Min. vor Schluss ab.

Ob Fürstenfeld tatsächlich bereits vorzeitig im Finale steht, wird erst nach einer Entscheidung der Liga fest stehen. Die Lions haben bis Montag Zeit um die Protestgebühr zu erlegen, danach wird eine Entscheidung gefällt.

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