Kärnten hofft gegen Mattersburg auf Lebenszeichen

 

Kärnten hofft gegen Mattersburg auf Lebenszeichen

Die Burgenländer kommen als auswärtsschwache Mannschaft (2/2/7) eigentlich gerade recht, wäre da nicht die miserable Bilanz der Klagenfurter im direkten Duell. Seit dem 2:0-Heimerfolg am 9. August 2008 gab es für die Kärntner in fünf Aufeinandertreffen keinen Sieg, zuletzt setzte es gar drei Niederlagen in Folge. "Wir spielen auf Sieg, wie in jedem Spiel. Ein Sieg wäre eine gute psychologische Spritze", war der slowenische Trainer dennoch optimistisch. Und zudem ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für den Coach, der am Freitag 51 Jahre alt wurde.

Trotz nur eines Erfolges (am 12. September 2009 2:1 gegen die Austria) in den mittlerweile jüngsten 32 Runden (1/5/26) sei die Stimmung beim Tabellenschlusslicht nach wie vor gut. "Die Burschen arbeiten brav. Es wird Zeit, dass die harte Trainingsarbeit auch endlich mit Punkten belohnt wird", sagte Prelogar. Mattersburg habe eine körperlich starke, kampfbetonte Mannschaft. "Aber auch wir haben eine gute Mannschaft, die körperlich und läuferisch gegen jeden Gegner dagegenhalten und auch gewinnen kann", meinte der Kärnten-Trainer, dessen Truppe alle sieben Punkte im eigenen Stadion geholt hat.

Die Burgenländer gehen in die Partie wie in jede andere, werden den Gegner sicher nicht unterschätzen. "Wir schauen nicht auf die Platzierung des Gegners. Wir wissen, dass sie bissig sein werden und dass sie mit aller Kraft ihre Chance wahren wollen", war sich Mattersburg-Coach Franz Lederer bewusst.

Die Hoffnungen der Gäste ruhen nach dem gesperrten Ausfall des mazedonischen Teamstürmers Ilco Naumoski auf Robert Waltner. Der ungarische Angreifer hatte zuletzt gegen die Austria den Ausgleich zum 1:1-Endstand erzielt und im vergangenen Duell mit den Kärntnern am 21. November 2009 beim 3:0-Erfolg in der Hypo-Group-Arena die Partie mit einem Triplepack im Alleingang entschieden.

"Ich habe mich über die drei Tore damals sehr gefreut, bin aber Profi genug, um zu wissen, dass das für die nächste Begegnung keine Relevanz mehr hat", meinte Waltner. Die Burgenländer kämpfen auch gegen eine kleine Negativserie an, sind sie doch seit zwei Runden sieglos und haben von den vergangenen sechs Partien nur eine gewonnen.

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