Ried will in Kapfenberg an Spitze dran bleiben

Ried will in Kapfenberg an Spitze dran bleiben

Hüben wie drüben macht den Coaches die Personalsituation zu schaffen. Während Gludovatz die verletzten Oliver Glasner, Nacho, Ewald Brenner und Marcel Ziegl vorgeben muss, fehlen seinem Gegenüber Werner Gregoritsch gleich drei gesperrte Stammkräfte. Der Gelb-gesperrte Gerald Gansterer und der beim 3:4 gegen die Austria ausgeschlossene Milan Fukal werden in der Defensive vermisst, Stürmer Marek Heinz erhielt wegen eines verbalen Ausrutschers nach Schlusspfiff gleich drei Spiele aufgebrummt.

Gregoritsch kann die Sperre für den Tschechen "nicht nachvollziehen". Besonders empörend fand der "Falken"-Trainer, dass die Liga nur den Aussagen des Linienrichters Glauben geschenkt und Heinz deshalb der Lüge bezichtigt hatte. Deshalb wurde gegen die Strafsenats-Entscheidung Protest eingelegt. Gegen Ried sollen die Lücken im Stammpersonal des Vorletzten nun durch mannschaftliche Geschlossenheit kompensiert werden. "Wenn man solche Qualität nicht zur Verfügung hat, muss man im Kollektiv stärker sein", sagte Gregoritsch.

"Zu Hause ist es so, dass wir jeden Gegner schlagen können. Wir haben gegen Ried noch keinen Punkt gemacht, deshalb wollen wir diese Serie brechen", erklärte der 51-Jährige. Einen Strich durch die Rechnung machen könnte den Obersteirern aber das Wetter. Seit Tagen wird gegen die tiefwinterlichen Bedingungen angearbeitet, Neuschnee am Samstag könnte die Partie wackeln lassen.

Dem ungeachtet rechnen die sechs Zähler hinter Sturm Graz fünftplatzierten Rieder im Franz-Fekete-Stadion mit einem heißen Tanz. "Ich erwarte ein sehr zweikampfbetontes Spiel mit allen taktischen Mitteln. Wir werden mit allen Möglichkeiten konfrontiert werden. Es ist Zweikampf in allen Lagen zu erwarten, auch auf der Bank", meinte Coach Paul Gludovatz kryptisch. Als gutes Omen dürfen die Innviertler werten, dass einer von nur zwei Auswärtserfolgen in dieser Saison in Kapfenberg (1:0) gelang.

Ärger kommt bei Gludovatz auf, wenn er das Spiel gegen Salzburg noch einmal Revue passieren lässt. Vor allem eine nicht mit Gelb geahndete Attacke von Roman Wallner an Brenner, bei der sich der Routinier einen Bänderriss zuzog, erhitzt weiter das Gemüt des Burgenländers. "Wenn man es sich mit den Großen besserstehen will, dann pfeift ein junger Schiedsrichter eben nicht", übte Gludovatz nachträglich Kritik am Unparteiischen.

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