Salzburg nur 1:1 gegen Aufsteiger Wr. Neustadt

Salzburg nur 1:1 gegen Aufsteiger Wr. Neustadt

Salzburg musste im Meisterschaftsrennen damit einen kleinen Rückschlag einstecken. Zwar führt das Team von Huub Stevens die Tabelle weiter an, Rapid könnte den Rückstand mit einem Sieg gegen Kapfenberg am Sonntag aber auf vier Punkte reduzieren. Mit dem ersten Gegentreffer nach vier Heimspielen in Folge ohne gegnerischen Torerfolg verpasste Salzburg auch einen neuen vereinsinternen Rekord.

Bereits nach elf Minuten hätten die zunächst souverän agierenden "Bullen" gegen einen harmlosen Aufsteiger vorlegen können, Gercaliu rettete nach einem Eckball bei einem Schuss von Opdam aber auf der Linie. Während sein Sturmpartner Marc Janko bei der Neustädter Innenverteidigung gut aufgehoben schien und mit einem Lattentreffer (30.) auch Pech hatte, deutete Wallner dann seine Gefährlichkeit erstmals an. SC-Torhüter Fornezzi parierte seinen Fernschuss (25.) aber souverän.

Eine weitaus schlechtere Figur machte der Slowene dann beim Gegentreffer. Nachdem Stanislaw den Ball an der Outlinie unnötig vertändelt hatte, kam der Ball über Svento zu Wallner, der vom Strafraum mitten aufs Gehäuse abzog. Fornezzi ließ sich von dem scharfen Schuss überraschen. Bereits der 16. Saisontreffer für Wallner. Wiener Neustadt hatte dem in der ersten Spielhälfte nur einen zu schwach ausgefallenen Kopfball von Simkovic (26.) entgegenzuhalten. Zu groß schien der Respekt der Niederösterreicher vor dem im eigenen Stadion weiter ungeschlagenen Meister.

Mit der Führung im Rücken stellte Salzburg die Geduld der 8.800 Fans in Wals-Siezenheim nach Seitenwechsel aber auf die Probe. Die Mannschaft agierte nur noch destruktiv und wollte den Sieg mit dem geringsten Kraftaufwand über die Zeit bringen. Wiener Neustadt schöpfte daraus Mut.

Nachdem die Mannschaft von Trainer Peter Schöttel bereits einige Male gefährlich im Strafraum aufgetaucht war, brach Aigner schließlich völlig verdient die Salzburger Torsperre. Gustafsson bändigte nach einem Freistoß einen Ramsebner-Kopfball nur kurz, der Tiroler staubte aus kurzer Distanz ab. Nach Schlusspfiff sowie der in der zweiten Spielhälfte vielleicht schlechtesten Leistung unter Stevens begleitete Salzburg ein gellendes Pfeifkonzert seiner Anhänger in die Kabine.

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