Windows 7: Hohe Nachfrage

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Windows 7: Hohe Nachfrage

Auf einer Partner-Konferenz in New Orleans blickt Microsoft äußerst positiv in die Zukunft. Laut eigenen Angaben erwartet der Softwareriese für sein neues Betriebssystem Windows 7 eine "rasante Nachfrage" unter den Nutzern. Nach Schätzungen der Marktforscher von IDC könne man erwarten, dass bereits bis Ende 2010 insgesamt rund 177 Mio. Lizenzen verkauft werden. Anders als bei dem nur mäßig erfolgreichen Windows Vista werde die Nachfolge-Software vor allem auch in Unternehmen gut aufgenommen, hieß es. Dieser Optimismus gründet auch auf der Tatsache, dass laut dem Microsoft-Manager Robert Helgerth "alle die, die Windows 7 gesehen haben" restlos begeistert seien. Microsoft will das neue Betriebssystem am 22. Oktober auf den Markt bringen (wir berichteten).

Anderer Weg als mit Vista
Vista sei damals wegen seiner hohen Anforderungen an die Leistung der PCs vorwiegend bei Neuanschaffungen von Computern vertrieben worden, sagte Helgerth. Das sei bei Windows 7 völlig anders. Im Unterschied zu dem Ressourcen fressenden Vista soll Windows 7 schlank genug sein, um auch auf den kleinen, derzeit sehr populären Netbooks betrieben zu werden. Vor allem in Unternehmen habe Microsoft positive Resonanz auf das neue Betriebssystem erhalten. Vista hatte Anfang 2007 nach mehr als fünf Jahren das betagte Windows XP abgelöst, wurde aber sowohl von den Privatkunden als auch bei Unternehmen nur sehr zögerlich angenommen.

Neue Arbeitsplätze durch Windows 7
Microsoft sieht in dem neuen Betriebssystem auch einen weltweiten Jobmotor. Windows 7 sei ein "wichtiger Meilenstein" für die gesamte Wirtschaft, sagte Marcel Schneider, Geschäftsführer bei Microsoft Deutschland. An der Produktion und dem Vertrieb der Software seien rund 350.000 Unternehmen beteiligt. Durch die zu erwartende starke Nachfrage könnten im Umfeld über 300.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Nach dem Start von Vista hatten mehrere PC-Hersteller kritisiert, dass der sonst übliche belebende Einfluss auf die Computer-Branche ausgeblieben sei.

(Quelle: dpa)

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