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Murdoch schnallt Gürtel enger

MySpace

© Screenshot: myspace.com

Murdoch schnallt Gürtel enger

Erst letzte Woche kündigte die Online-Plattform die Streichung von 400 Arbeitsplätzen in den USA an. Heute stellte das Unternehmen, welches zur News Corp. des Medienmoguls Rupert Murdoch gehört, klar, dass auch in den Auslandszentralen zahlreiche Mitarbeiter gekündigt werden.

65 Prozent der Mitarbeiter müssen gehen
Laut einem Unternehmenssprecher sollen 300 der 450 weltweiten Stellen von MySpace und Fox Interactive wegfallen. Künftig will sich das Online-Netzwerk nur mehr auf die Standorte Berlin, London und Sydney konzentrieren. Die Büros in zehn anderen Ländern werden nochmals überprüft und gegebenenfalls ganz geschlossen. Die Konzentration auf die drei genannten Städte erfolgt dadurch, weil MySpace in England, Australien und Deutschland sehr viele User hat und sich das Unternehmen durch diese Hoffnungen auf neue Geschäftspartnerschaften macht. Des Weiteren gibt es Gerüchte, dass auch der Chef von MySpace International (Travis Katz) seinen Hut nehmen wird.

Expansionsstrategie uferte aus
Das Ziel, möglichst viele internationale Märkte zu erschließen, habe zur Eröffnung von "zu vielen Büros in der ganzen Welt" geführt, erklärte Firmenchef Owen Van Natta in einer internen E-Mail an die Mitarbeiter, die das Fachblog Techcrunch veröffentlicht hat. Dies habe zu "Ineffizienzen" geführt.

Wirtschaftskrise
Neben der stetig steigenden Konkurrenz hat dem Online-Dienst auch die Wirtschaftskrise enorm zugesetzt. So konnte das Unternehmen in letzter Zeit viel weniger Werbeeinnahmen lukrieren als noch vor der Krise.

Nach der Restrukturierung wird das Unternehmen weltweit noch 1150 Angestellte haben - davon 1000 in den USA. Durch den Wegfall der 550 Stellen würden enorme Einsparungen realisiert, wodurch das ganze Unternehmen wieder viel wettbewerbsfähiger sei, ließ das Management verlautbaren.

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