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Apple wegen iPhone-Preisvorgaben verurteilt

Sieg für Kartellamt

Apple wegen iPhone-Preisvorgaben verurteilt

Das Kartellamt in Moskau belangt Apple wegen verbotener Preisvorgaben bei iPhones in Russland. Die Strafe werde binnen der nächsten zehn Tage verhängt, teilte das Anti-Monopol-Komitee am Dienstag mit. Der US-Konzern könne das Urteil aber gerichtlich anfechten, sagte Vizebehördenleiter Andrej Zarikowski der Nachrichtenagentur Interfax.

Das Kartellamt hatte, wie berichtet, seit August 2016 gegen die russische Vertriebsgesellschaft Apple Rus sowie mehrere internationale Töchter des US-Konzerns ermittelt.

UVP war laut Gericht eine Vorgabe

Der Verdacht war entstanden, weil das iPhone 6s und das größere iPhone 6s Plus bei 16 Handelsketten und Telekom-Anbietern in Russland zum gleichen Preis verkauft worden waren. Der angeblich nur empfohlene Verkaufspreis (UVP) sei tatsächlich eine Vorgabe gewesen. Ein ähnliches Vorgehen sei auch bei anderen Apple-Telefonmodellen beobachtet worden. Nicht betroffen war den Angaben nach das aktuelle iPhone 7.

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