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iOS 11 startet: Das sind die Top-Features

iPhone- & iPad-Betriebssystem

iOS 11 startet: Das sind die Top-Features

Eine Woche nachdem Apple das neue iPhone 8 (Plus), das Jubiläums-Modell iPhone X und die Apple Watch 3 vorgestellt hat, veröffentlicht der US-Konzern sein neues mobiles Betriebssystem. Am Dienstag (19. September) wird iOS 11 weltweit als kostenloses Update ausgerollt. Die Software wurde ähnlich umfangreich aufgerüstet, wie die neuen Smartphones. Für die hunderten Millionen Nutzer gibt es also viele Neuerungen. Es funktionieren aber nicht alle mit allen iPhones und iPads. Je neuer die mobilen Geräte sind, umso mehr der neuen Features können genutzt werden. Für iPhone 5 und älter ist iOS 11 gar nicht mehr verfügbar. Das Betriebssystem wurde nämlich auf 64Bit umgestellt, weshalb es erst mit dem Prozessor des iPhone 5s kompatibel ist. Wir haben die wichtigsten Neuerungen von iOS 11 noch einmal zusammengefasst.

ios-11-960-apple-off-ipad-i.jpg © Apple

Zahlreiche Neuerungen

  • iMessage bekommt bei iOS 11 einen eigenen App Drawer. Dieser ist direkt ins Chat-Fenster integriert. Darüber hinaus werden die Nachrichten künftig mit iCloud synchronisiert. Diese Synchronisation sorgt dafür, dass die Chats auf allen Geräten stets am aktuellsten Stand sind. Natürlich ist auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit an Bord. Apple integriert seinen Bezahldienst Apple Pay (in Österreich nicht verfügbar) in iMessage. Damit können sich die Nutzer künftig gegenseitig Geld hin und her schicken - direkt in iMessage.
     
  • Siri wurde auch ordentlich aufgerüstet und hört sich nun deutlich "menschlicher" an. So wurde u. a. die Übersetzungsfunktion deutlich verbessert. Die digitale Assistentin kann künftig zahlreiche Sprachen (Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch) in Echtzeit übersetzen. Siri soll nicht mehr nur eine Assistentin sein. Dank "Deep Learning" soll sie nun auch Kontexte besser verstehen. Künftig wird auch natürliche Spracheingabe möglich sein. Siri läuft im Hintergrund ständig mit. So soll die Assistentin ihren Nutzer besser kennenlernen und stets die richtigen Infos zur richtigen Zeit liefern. Siri merkt sich beispielsweise gelesene Artikel und scannt sie nach neuen Begriffen, die den Usern später in iMessage vorgeschlagen werden. Dann braucht man sie nicht mehr selbst zu tippen. Gelernt wird zwar weiterhin auf dem Gerät - aber die Ergebnisse werden künftig übergreifend synchronisiert. Die Daten bleiben dabei gesichert und können nur von den Geräten eines Nutzers abgerufen werden.
     
  • Der Google-Maps-Gegner wird ebenfalls verbessert. Apple Maps kann künftig auch in Einkaufszentren und auf Flughäfen den richtigen Weg anzeigen. Im Navigations-Modus werden nun zudem aktuelle Geschwindigkeitslimits und einzelne Fahrstreifen auf mehrspurigen Straßen angezeigt.
     
  • Die Fahrzeug-Software CarPlay bekommt in iOS 11 einen "Do not disturb"-Modus. Damit werden fast alle Social-Media- und Messaging-Dienste während der Fahrt automatisch deaktiviert.
     
  • Auch die Smart-Home-Software HomeKit wird in iOS 11 aufgerüstet. Sie arbeitet künftig mit noch mehr Produkten von weiteren Herstellern zusammen. Teilweise lassen sich diese über Siri steuern.  Außerdem können die Nutzer künftig ihre Musik auch über Apple TV wiedergeben lassen.
     
  • Der Spotify-Gegner Apple Music wird zum sozialen Netzwerk. So zeigt die Software künftig auch Empfehlungen und Playlists von Freunden an. Darüber hinaus können via Shazam gescannte Songs direkt in die eigene Playlist übernommen werden.
     
  • Bei der sogenannten "Augmented Reality" (AR), bei der echte Umgebungen auf dem Display mit digitalen Zusätzen ergänzt werden, baut Apple eine neue Plattform für Software-Entwickler auf. Das neue „ARKit“ soll künftig zur weltweit größten Augmented-Reality-Plattform ausgebaut werden. Während der Keynote wurde in mehreren Demos gezeigt, wie gut die Technik am iPhone und iPad schon jetzt funktionieren kann.
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  • Bei iOS 11 sieht das Controllcenter total anders aus. Apple verspricht den Usern dadurch eine noch schnellere und intuitivere Bedienung.
     
  • Apple verschmilzt auch den Lockscreen und das Notification Center. Wenn man aus dem Home-Screen runterwischt, öffnet sich der neue Lockscreen. Dieser sieht nun ebenfalls übersichtlicher aus.
     
  • iOS 11 bringt auch viele neue Funktionen für die iPads. Dazu zählt u. a. ein einfaches Verschieben von Inhalten und Dateien zwischen Apps per Drag-und-Drop - wie auf dem Computer. Mit dem Eingabestift Apple Pencil (funktioniert mit den iPad Pro Modellen) wird handgeschriebener Text durchsuchbar. Dafür werde maschinelles Lernen für die Handschrift eingesetzt. Die Notizen-App bekommt einen eingebauten Scanner für Dokumente, die danach auch mit dem Stift bearbeitet werden können. Der neue Dateimanager "Files" durchsucht nicht nur die direkt am Tablet gespeicherten Daten, sondern bezieht auch Online-Dienste wie Dropbox oder Google mit ein. Darüber hinaus gibt es noch eine neue Multitasking-Übersicht.

 

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