Software-Panne: Google TV verzögert sich

Weitere Hiobsbotschaft

 

Software-Panne: Google TV verzögert sich

Der Ausbau des Internetfernsehens Google TV verzögert sich. Google wolle die Software noch einmal überarbeiten, bevor weitere Hersteller ihre Geräte mit der Google-Software auf den Markt kommen, berichteten US-Medien zu Wochenbeginn. Kritiker hatten die Bedienung bei der ersten Vorstellung verrissen. Google TV läuft auf speziellen Fernsehgeräten oder Settopboxen. Der japanische Elektronikkonzern Sony und der Schweizer Computerzubehör-Hersteller nutzen die Technik bereits.

Ziel
Mit Google TV will der Suchmaschinenspezialist Fernsehen und Internet verschmelzen. Der Zuschauer soll via Googles Browser Chrome direkt am Fernseher sowohl auf das Internet als auch auf Hunderte von Fernsehkanäle zugreifen und sie durchsuchen können.

CES-Präsentation ungewiss
Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas im Jänner wollten nun auch andere Hersteller wie Toshiba, LG und Sharp erste Apparate mit der Google-TV-Option vorstellen. Google habe die Unternehmen nun aber gebeten, ihre Neuheiten bis zur Überarbeitung zurückzuhalten, schrieben "New York Times" (NYT) und "Wall Street Journal" (WSJ).

Weiterer Rückschlag
Es ist nicht der erste Rückschlag für Google TV: Wie berichtet, hatten sich große Medienkonzerne wie Fox, ABC, CBS und NBC geweigert, ihre Inhalte herzugeben. Sie fürchten, dass dadurch das klassische, werbefinanzierte Fernsehen leidet. Onlinevideotheken wie Netflix oder Hulu erfreuen sich besonders in den USA großer Beliebtheit und haben den Fernsehsendern bereits Zuschauer abgenommen. Neben Filmen sind hier auch Serien zu sehen.

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