Russland triumphiert beim 53. Song-Contest

Starpotential

Russland triumphiert beim 53. Song-Contest

Russland hat den Eurovision Song Contest 2008 gewonnen. Dima Bilan setzte sich mit dem auf Englisch gesungenen Popsong "Believe" ("Glauben") am Samstagabend in Belgrad haushoch gegen seine 24 Mitbewerber durch. Auf den Plätzen Zwei und Drei landeten die Ukraine und Griechenland. Österreich hatte nach den schwachen Ergebnissen der letzten Jahre diesmal auf einen Start verzichtet. Deutschland nahm teil, landete mit den No Angels allerdings gemeinsam mit Polen und Großbritannien auf dem letzten Platz.

Eurovision on Ice
Mit dem russischen Sieg entschied sich, dass der Song Contest nächstes Jahr in Moskau stattfindet. Bilan - in Russland bereits ein Star - galt als einer der Favoriten, er sicherte seinem Land im zweiten Anlauf den Sieg. Noch 2006 hatte der 26-Jährige sich der Griechin Helena Paparizou geschlagen geben müssen. Sein Lied wurde diesmal von einem amerikanischen Top-Produzenten komponiert. Bilan bekam Stimmen von fast allen Ländern. Er trat mit geöffnetem weißem Hemd auf, während der Darbietung umkreiste ihn der russische Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko.

Startschuss der Tournee
"Ich verstehe meine Gefühle noch nicht und bin zuerst nur sehr glücklich", meinte Bilan nach seinem Sieg - und sang den Journalisten seinen Sieger-Song kurz auch noch auf Spanisch vor. Der Russe, der schon im Vorjahr bei der Vergabe der MTV Russia-Preise die Trophäen als bester Sänger, für das beste Lied und als bester Künstler abgeräumt hatte, kann auch eine erfolgreiche Model-Karriere vorweisen. Er wird nun eine siebentägige Tournee unternehmen, die ihn ab Dienstag nach Finnland, Schweden, Norwegen, Irland, Großbritannien, Belgien, Frankreich und zum Abschluss auch nach San Marino führen wird.

Osteuropa im Trend
Die Show in Belgrad endete mit einem großen Feuerwerk. Tausende Serben feierten im Freien das Ereignis. Vor einem Jahr hatte die 22-jährige Sängerin Marija Serifovic den Song Contest mit der kraftvollen Ballade "Molitva" ("Gebet) für sich entschieden und in die serbische Hauptstadt geholt. Auch heuer waren die osteuropäischen Länder wieder sehr stark. Die Interpreten aus Armenien, Serbien, Aserbaidschan und Bosnien-Herzegowina gehörten zu den zehn besten Teilnehmern.

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