Im Interview

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"Das Stück hat einige Sprengkraft"

Regisseur Werner Schneyder über die heutige Premiere: „Da werden die üblichen Verdächtigen aufjaulen!“

Theater. Die Uraufführung des brandaktuellen Franz-Fuchs-Stückes von Felix Mitterer inszenierte Werner Schneyder. Wir sprachen mit ihm knapp vor der Premiere.

ÖSTERREICH: Wie aktuell ist das Stück?

Werner Schneyder: Die Aktualität ist makaber. Zwei Personen, die vorkommen sind bereits „historisch“: Zilk und Haider.

ÖSTERREICH: Inwiefern kommt Haider vor?

Schneyder: Fuchs sagt in dem Stück, dass er mit Haider völlig d’accord ist.

ÖSTERREICH: Besteht „Der Patriot“ ausschließlich aus O-Tönen von Fuchs?

Schneyder: Es besteht zu 90 Prozent aus Sprachmaterial von Fuchs. Zehn Prozent sind Mitterers sehr entschiedener Kommentar zu dieser Figur. Und diese kommentierenden Passagen haben einige Sprengkraft. Da werden die üblichen Verdächtigen aufheulen.

ÖSTERREICH: Wird es wie bei Grissemann & Stermann Sicherheitskontrollen geben?

Schneyder: Um Gottes Willen – hier geht’s ja nicht um einen Kärntner!

ÖSTERREICH: Ihre Meinung zur Haider-Satire der beiden ORF-Comedians?

Schneyder: Es muss in einem Rechtsstaat möglich sein, als kritischer Mensch einen Verstorbenen anders einzuschätzen als andere Trauernde. Man muss daher eine gewisse Art und einen gewissen Stil der Trauer satirisch kommentieren dürfen.

„Der Patriot“: Stadttheater, Walfischgasse, Wien; Premiere: Donnerstag, 13. November.

Foto (c): Sepp Gallauer

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