Feydeau-Farce in der Josefstadt

Lachtheaterstück

Feydeau-Farce in der Josefstadt

Die turbulenten Farcen des Pariser Vaudeville-Schreibers Georges Feydeau zählen zu den lustigsten Stücken der Theaterliteratur. In der Josefstadt-Premiere des schrillen Lachtheaterstücks Wie man Hasen jagt in der pointierten Übersetzung der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek bemüht sich Regisseur Folke Braband, mit viel Tempo und Lautstärke den entfesselten Wahnwitz des ­Autors spürbar zu machen.

Absurd. Feydeau schildert die Geschichte des Großbürgers Duchotel, der seiner Frau Léontine erzählt, er würde mit seinem Freund Cassagne auf die Jagd gehen. Tatsächlich verbringt er die Stunden mit seiner Geliebten im Hotel. Léontine wird vom Hausfreund Moricet mit aberwitziger Leidenschaft verfolgt und willigt in eine Liebesnacht ein, nachdem Cassagne die Jagdgeschichten als Lügen entlarvt hat. Im Hotel treffen dann alle aufeinander und schlittern durch diverse Verwechslungen in die absurdesten Situationen.

Pauline Knof brilliert mit Witz und Temperament als begehrte Léontine, schwächer sind die Männer: Roman Schmelzer als Gatte Duchotel und Martin Niedermair als Fast-Liebhaber Moricet. Freundlicher Applaus.

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