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Good bye Industrie, hallo Kultur!

Seit 1985 erhält jährlich mindestens eine europäische Stadt den Titel "Kulturhauptstadt Europas", im Jahr 2009 sind es gleich zwei: Neben Vilnius wird die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz zur europäischen Kultuhauptstadt. Die damalige Anregung zu dieser Initiative gab die griechische Kulturministerin Melina Mercouri. Der Europäische Rat verleiht den Titel auf Empfehlung der Europäischen Kommission. Ziel ist es, den "Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Bürger Europas füreinander zu leisten".

Industrie, Kultur, Leben
Die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie weist eine durchgehende Besiedlung seit der Jungsteinzeit auf, war Kaiser-Residenz, "Patenstadt" von Adolf Hitler und gilt jetzt als moderner Industriestandort. Für das Kulturjahr 2009 musste die ohnehin schon vorhandene ambitionierte Kulturszene etwas sichtbarer gemacht werden. Darauf haben sich auch die Verantwortlichen von Linz09 mit dem Slogan "Linz.verändert" bezogen. Eigens für das wichtige Jahr wurde die Stadt optisch großflächig neu gestaltet, da auch zahlreiche Gäste aus dem internationalen Raum Linz besuchen werden. Die Ausstellungszentren wurden bis zuletzt fieberhaft hergerichtet, damit zu Beginn des Jahres auch alles steht, denn das selbst auferlegte Programm der Stadt ist ambitioniert.

Eröffnung zu Silvester
In der Silvesternacht vom 31. Dezember 08 auf den 1. Januar 09 wird das Kulturhauptstadtjahr offiziell eingeläutet. Höhepunkt der Eröffnung09 ist die „Raketensinfonie“, eine Weltpremiere für einen Chor bestehend aus mehreren Hundert SängerInnen und sechzehn SolistInnen, die im Donauraum zwischen dem Ars Electronica Center, der Nibelungenbrücke, dem Lentos Kunstmuseum und dem Brucknerhaus in Dialog treten mit einem mächtigen Feuerwerk. Zu sehen gibt es 2009 viel Kunst im öffentlichen Raum, Linz präsentiert sich auch wie gewohnt als "Hörstadt" Nummer 1, das Museum Nordico zeigt eine Schau über die letzten drei Jahre Zeitgeschichte.

Foto (c): Reuters - 40.000 LED-Lampen fürs ARS-Electronica-Center im November bezeugen: In Linz wird ab jetzt alles neu.

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