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Hunger nach Schönheit

„Die Menschheit hungert nach Schönheit und Liebe“, zitiert Anne-Sophie Mutter (45) ihren Mentor Herbert von Karajan. „Aber Schönheit“, meint sie dazu, „kann ich nur erkennen, wenn ich auch Schmerz und Hässlichkeit erfahren habe.“

Karajan hatte die Geigerin 1976 mit einem Mozart-Konzert in Salzburg vorgestellt und damit eine Weltkarriere ausgelöst. „Doch nach 32 Jahren“, bekennt sie, „steigen die eigenen Ansprüche immer mehr. Damit muss man erst umgehen lernen.“

Stradivari
Anne-Sophie Mutter besitzt zwei wertvolle Stradivari-Geigen. Sie war in zweiter Ehe bis 2006 mit dem Dirigenten und Komponisten André Previn verheiratet und nennt als größtes Vorbild David Oistrach. Sie erinnert sich, dass sie im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern nach Basel fahren durfte, um dort ein Konzert des russischen Violinvirtuosen hören zu können.

Straßenname
Oistrach spielte damals die drei Sonaten von Brahms – „eine unauslöschliche Erinnerung, an der ich immer noch die Qualität eines Geigers messe.“ Jetzt ist Anne-Sophie Mutter, nach der eine Straße benannt ist in ihrem badischen Heimatort Wehr, mit diesen Sonaten (und Lambert Orkis am Klavier) auf Tournee. Heute spielen die beiden in Wien.

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