Mailänder Scala muss Gürtel enger schnallen

Pirelli zahlt nicht

© AP Photo/Marco Brescia/Teatro alla Scala

Mailänder Scala muss Gürtel enger schnallen

Die Mailänder Scala muss den Gürtel enger schnallen. Der Reifenhersteller Pirelli hat die Streichung seines jährlichen Beitrags von 2,7 Millionen Euro für das Opernhaus angekündigt. Obwohl der Konzern weiterhin als Gründungsmitglied in der Stiftung vertreten sein wird, die die Scala finanziert, wird der jährliche Beitrag für das Opernhaus gestrichen, teilte Pirelli in einer Presseaussendung mit.

Seit 1996 zahlte Pirelli 24 Mio. Euro
Aus Unternehmenskreisen ging hervor, dass Pirelli andere Kulturevents finanzieren und eine Zusammenarbeit mit der Mailänder Triennale in die Wege leiten wird. Seit 1996 hat Pirelli die Scala-Stiftung mit 24 Millionen Euro mitfinanziert. Pirelli wird bis 2009 im Verwaltungsrat der Scala sitzen. Der Konzern wird vom Finanzier Francesco Michele vertreten. Dieser schloss nicht aus, dass Pirelli in Zukunft mit der Scala einzelne Initiativen organisieren könnte.

Erst Streik, nun Sparmaßnahmen
Die Scala erlebt eine unruhige Phase. Vergangene Woche hatte die Belegschaft des Opernhauses einen mehrwöchigen Streik zur Erneuerung des Kollektivvertrags beendet. Die Saisoneröffnung der Scala ist am Freitag mit der Wagner-Oper "Tristan und Isolde" vorgesehen. Anwesend werden fünf Staatschefs sein, darunter Bundespräsident Heinz Fischer.

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